24. März 2004

Ich möchte mich hiermit bei dem Mann entschuldigen, in dessen Weg ich heute vor dem Schloss in Karlsruhe gestanden habe, als er die schmale Passage am Südende des Platzes mit dem Fahrrad passierte. Es tut mir leid, dass mein achtloses Verhalten so viel Aggression in Ihnen ausgelöst hat. Seien Sie versichert, dass ich Ihnen Ihre Schmähworte und den Schlag gegen meine Schulter nicht übel genommen habe. Ich war durch ein Telefonat, welches auch die Ursache für mein unkoordiniertes Herumlaufen auf dem Weg war, so verträumt, dass ich Sie kaum bemerkt habe. Ich hoffe, Sie hatten, abgesehen von meinem Eindringen in Ihre Bahn und der damit verbundenen Einschränkung Ihrer persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten, einen angenehmen Tag. Wenn ich irgendwie wieder gut machen kann, was ich Ihnen angetan habe, schreiben Sie mir und ich werde gerne alles dafür tun, was in meiner Macht steht.

Herzlichst,
Ihr Martin Röll