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    <title>Das E-Business Weblog</title>
    <link>http://www.roell.net/weblog/</link>
    <description><![CDATA[Internet, IT, Management, <strike>Zukunft</strike> Gegenwart. Die Welt aus Sicht eines Consultants.]]></description>
    <language>de</language>
    <webMaster>martin@roell.net</webMaster>
    <pubDate>Fri, 19 Jan 2007 13:49:13 +0100</pubDate>
    <item>
      <title>Die Gründe</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2007/01/19/die_gruende.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p>Weil Ihr gefragt habt und ich es inzwischen - so hoffe ich - auch verständlich genug erklären kann, einige Zeilen zur Begründung, <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2007/01/17/ich_schliesse_das_ebusiness_weblog.shtml">warum ich mein Weblog schließe</a>:</p>]]>
<![CDATA[<p>Vorweg: Ja, es geht mir gut. Es geht mir sogar sehr gut. Zum Verständnis mag ein Auszug aus meinem <a href="http://www.roell.net/newsletter/">Newsletter</a> vom 31. Dezember helfen:</p>

<blockquote>Liebe Kunden, Kollegen, Freunde, Leser, Unbekannte,

<p>das sind meine letzten Zeilen für dieses Jahr. Es gibt einen kurzen Rückblick auf 2006 und einen Ausblick auf das, was im kommenden Jahr kommen wird.</p>

<p>2006 war das erfolgreichste Jahr meines kleinen Geschäfts. "Erfolgreich" waren dabei nicht bloß die Finanzen - obwohl ich auch über die sehr froh bin. Es ist vor allem das Jahr, in dem ich wirklich herausgefunden habe, was ich eigentlich tun will und wo ich am wirkungsvollsten bin. Es ist ein Jahr mit einer ganz anderen Betrachtung auf Klientenbeziehungen und mit Entwicklungen in diesen Beziehungen, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Es ist ein Jahr voller wertvoller Arbeit und glücklicher Momente. Es ist ein Jahr, in dem ich viele Ängste verloren habe. Ich danke Ihnen dafür. </p>

<p>Was steht nun im kommenden Jahr an? Ich habe drei Dinge vor:</p>

<p>Das erste kennen Sie schon: Ich werde weiter Organisationen dabei helfen, zu verstehen, was gerade im Internet passiert, was das für sie bedeutet und wie sie es nutzen können. Das ist gute und einträgliche Arbeit, aber spätestens seit diesem Jahr nicht mehr der Kern von dem, was ich tue: </p>

<p>Wichtiger und im nächsten Jahr intensiver ist und wird meine Arbeit als Organisationsberater und Unternehmensentwickler im Umfeld von Innovationsfähigkeit und Wissensmanagement. Diese Arbeit hat sich in diesem Jahr oft aus Anfragen aus dem ersten Bereich entwickelt: Aus Fragestellungen wie "wie können wir Weblogs nutzen?" kamen meine Kunden und ich dazu, zu fragen, warum die Organisation eigentlich auf externe Hilfe angewiesen war, um solche Innovationsthemen anzugehen. So entwickelten wir dann gemeinsam Projekte, um die Organisationen in die Lage zu bringen, selbstständig mit Veränderungen umzugehen und innovativ zu sein. Oft kombinieren wir auch beide Teile: Auf der einen Seite helfe ich mit, zu aktuellen Internet/"Web 2.0"-Entwicklungen auf den aktuellen Stand zu kommen - die kurzfristige Problemlösung - , auf der anderen Seite arbeiten wir daran, dass die Organisation bei künftigen Entwicklungen nicht mehr auf mich oder andere externe Berater angewiesen ist - das ist der Teil, der langfristig wichtig ist.</p>

<p>Als dritter Teil kommt im nächsten Jahr die Beratung für andere Berater hinzu: (...)</blockquote></p>

<p>Was viele von Euch, die sich um mich sorgen, übersehen haben, ist, dass das hier nur ein kleines, persönliches Weblog einer Person ist, die noch viel mehr ist als "Blogger", Berater oder "Weblog-Experte". Ich habe einen Beruf: Ich bin Unternehmer und Unternehmensberater. Davon ist "Blogberatung" ein nicht unwesentlicher Teil und daran ist wiederum das E-Business Weblog nicht unwesentlich dran Schuld. Aber es gibt da noch 98 weitere Prozent.</p>

<p>Indem ich dieses Weblog schließe, gewinne ich Zeit, die ich in andere Dinge stecken kann. In neue Projekte, neues Geschäftliches, neues Privates. </p>

<p>Die Schließung hat nichts mit einer grundsätzlichen Perspektive auf Weblogs zu tun. Ich halte Weblogs weiter für wichtig und glaube nachwievor, dass wir noch lange nicht gesehen habe, was alles in den Möglichkeiten des persönlichen Publizierens im Netz steckt. Auch für meine Perspektive auf Weblogs für von und mit Unternehmen ändert das nichts. Allerdings: Weblogs <em>an sich</em> sind mir unwichtiger geworden. Mich interessiert die Handlungsfähigkeit von Menschen und Organisationen mehr. Deshalb bin ich auch kein "Blogberater", sondern Organisationsberater oder manchmal Coach und Mentor.</p>

<p>Ich will ein paar neue Dinge machen. Dafür brauche ich ein wenig Abstand vom Netz, ein wenig Zeit und ein paar Gespräche, in denen das Wort "Blog" garantiert nicht vorkommt.</p>

<p>Wenn Ihr mögt, dann sehen wir uns wieder. (Ich werde über die nächsten Wochen neben dem Newsletter auch <a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/">den Fotofeed</a> weiterführen und <a href="http://www.roell.net/wo">roell.net/wo</a> aktuell halten. Meldet Euch gern, wenn ich in Eurer Nähe bin.  Man darf mich überhaupt auch weiterhin ansprechen, anmailen und anrufen. Ich habe kein Schweigegelübde abgelegt. ;-)) Und wenn nicht, dann war's bis hierher auch gut, nicht?</p>

<p>Nun aber: Au revoir. Macht es gut.</p>]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich schließe das E-Business Weblog</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2007/01/17/ich_schliesse_das_ebusiness_weblog.shtml</link>
      <description><![CDATA[<blockquote>Oh my life / is changing everyday / In every possible way

<p>(Cranberries - In Dreams)</blockquote></p>

<p>Herrschaften,</p>

<p>es war eine gute Zeit mit Euch. Unsere Wege trennen sich hier. Ich schließe das E-Business Weblog.</p>

<p>Die Archive bleiben selbstverständlich erhalten. Ich werde sie in den nächsten Tagen geringfügig umbauen, damit sie etwas übersichtlicher werden. An dieser Stelle und im <a href="http://www.roell.net/weblog/newsfeed/">Newsfeed</a> nebenan ist aber Schluss.</p>

<p>Wenn Ihr mögt, sehen wir uns an anderer Stelle wieder. Naheliegend wäre <a href="http://www.roell.net/newsletter/">in meinem Newsletter</a>, den ich weiterführen werde. Andere Stellen im Netz werden vermutlich auch folgen. Aber alles zu seiner Zeit.</p>

<p>Danke für die gemeinsame Zeit. Macht es gut.</p>

<p>Martin</p>

<p><img alt="Ein Lichtbild meiner selbst, Martin Röll, heute morgen" src="http://www.roell.net/weblog/archiv/pics/070117-martinroell.jpg" width="340" height="255" border="0" /></p>

<p>[19.01.2007] <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2007/01/19/die_gruende.shtml">Einige Zeilen zur Begründung</a>.</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Willkommen!</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2007/01/01/willkommen.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rumänien"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/73/Flag_of_Romania.svg/150px-Flag_of_Romania.svg.png" style="margin-right:20px;"></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bulgarien"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9a/Flag_of_Bulgaria.svg/150px-Flag_of_Bulgaria.svg.png"></a></p>

<p><i>Salut! &#1047;&#1076;&#1088;&#1072;&#1074;&#1077;&#1081;&#1090;&#1077;!</i></p>

<p>1. Januar 2007: Bulgarien und Rumänien treten der Europäischen Union bei. Willkommen!</p>

<p>(Im Archiv: <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2004/05/01/willkommen.shtml">1. Mai 2004</a>)</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Lage der Zivilisation</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/30/zur_lage_der_zivilisation.shtml</link>
      <description><![CDATA[<table><tr><th><h3><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zivilisation&oldid=24408057">Zivilisation</a></h3></th><th><h3><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Galgen&oldid=25730123">Galgen</a></h3></th></tr>

<p><tr><td><blockquote style="margin-left:5px;">Der Begriff "Zivilisation" ist von dem im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert belegten Adj. "zivil" (bürgerlich, von lat. "civis") abgeleitet. Er bezeichnet die durch Fortschritt von Wissenschaft und Technik geschaffenen (verbesserten) Lebensbedingungen. Im 18. Jahrhundert benutzte man im Französischen die Idee der Zivilisation als Gegensatz zum Begriff "Barbarei". (...) </p>

<p>Die heutige Definition von Zivilisation in der internationalen Politik versteht diese bildlich vorgestellt als "Kulturdach" für mehrere ähnlich gelagerte Kulturen, die geographisch nicht aneinander gebunden sein müssen. Staaten einer Zivilisation teilen eine Weltanschauung. Kultur wird in diesem Zusammenhang definiert als lokal begrenzte, Sinn stiftende Produktion von gemeinsamen Werten und Normen. Im Anschluß an den Sozialwissenschaftler Norbert Elias und dessen Theorie über den "Prozeß der Zivilisation" wird der Begriff auch im Sinne von "Zivilisierung" verwendet. (...) </p>

<p>Norbert Elias hat (zuerst 1939 in "Über den Prozess der Zivilisation") den Begriff "Zivilisation" im Sinne von "Zivilisierung" verwendet. In diesem Hauptwerk beschreibt er "Zivilisierung" als einen langfristigen Wandel der Persönlichkeitsstrukturen, den er auf einen Wandel der Sozialstrukturen zurückführt. Faktoren des sozialen Wandels sind der kontinuierliche technische Fortschritt und die Differenzierung der Gesellschaften einerseits sowie der ständige Konkurrenz- und Ausscheidungskampf zwischen Menschen und Menschengruppen andererseits. Diese führen zu einer Zentralisierung der Gesellschaften (Einrichtung staatlicher Gewalt- und Steuermonopole) sowie zur Geldwirtschaft. Das Bindeglied zwischen diesen sozialstrukturellen Veränderungen und den Veränderungen der Persönlichkeitsstruktur ist die Tatsache, daß die gegenseitigen Abhängigkeiten wachsen, die "Interaktionsketten", in die Menschen eingebunden sind. Dies erzwingt eine zunehmende Affektkontrolle, d.h. zwischen spontanem emotionalem Impuls und tatsächlicher Handlung tritt immer mehr ein Zurückhalten dieses Impulses und ein Überdenken der (Rück)Wirkungen des eigenen Handelns. </blockquote></td></p>

<p><td><blockquote style="margin-left:5px;">Im Strafvollzug wird mit "Galgen" die Vorrichtung zur Hinrichtung durch Erhängen ("Tod durch den Strang") bezeichnet.</p>

<p>Dem Hinrichtungsopfer wird eine Schlinge um den Hals gelegt und anschließend der Boden unter den Füßen entzogen, so dass sein Hals sein gesamtes Eigengewicht trägt. Es stirbt infolge des Drucks, den der Strang beim Fall des Körpers bewirkt. Bewusstlosigkeit und Tod des Opfers werden verursacht durch<br />
<ul><li>Abschnürung der Blutversorgung des Gehirns bzw.</li><li>Verletzung der (Hals-)Wirbelsäule bzw.</li><li>Versperren der Atemwege (Ersticken).</li></ul><br />
Zeitpunkt der Ohnmacht und des Todeseintritts hängen dabei vom verwendeten Knoten und der Falltiefe des Opfers ab.</blockquote></td></tr><br />
<tr><th colspan="2"><h3><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Saddam_Hussein&oldid=25730205">Saddam Hussein</a></h3></th></tr><br />
<tr><td colspan="2"><blockquote>Saddam Hussein (arabisch: &#1589;&#1583;&#1575;&#1605; &#1581;&#1587;&#1610;&#1606; &#1593;&#1576;&#1583; &#1575;&#1604;&#1605;&#1580;&#1610;&#1583; &#1575;&#1604;&#1578;&#1603;&#1585;&#1610;&#1578;&#1610; Sadd&#257;m Husain &#703;Abd al-Madsch&#299;d at-Tikr&#299;t&#299;, DMG &#7778;add&#257;m &#7716;usain &#703;Abd al-Ma&#487;&#299;d al-Tikr&#299;t&#299;; * 28. April 1937 in al-Udscha bei Tikrit, Irak; &#8224; 30. Dezember 2006 in Bagdad, Irak) war von 1979 bis 2003 Staatspräsident des Irak.</blockquote></td></tr><br />
</table></p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gruß aus Luxemburg</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/24/gruss_aus_luxemburg.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/331699143/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/132/331699143_62b2700014.jpg" width="500" height="282" alt="Weide an der Kuppe am Waldrand" /></a></p>

<p>Schöne Feiertage Euch.</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zukunft, rückwarts</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/24/die_zukunft_rueckwarts.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p>(Auch) eine Weiterführung der <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/11/17/vorne_und_hier_gegenwart_und_zukunft.shtml">Überlegungen zu Gegenwart und Zukunft</a>.</p>

<p><hr/></p>

<p>Charlotte Nordahl brachte mich darauf, dass wir auf Konferenzen wie dem <a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/tags/dresdnerzukunftsforum/">"Zukunftsforum"</a> oft viel zu viel über "die Zukunft" reden (womit wir vor allem "unsere Pläne für die Zukunft" meinen) und dabei unsere Vergangenheit vernachlässigen. </p>

<p>Wir treffen uns und fragen "Wo willst Du hin?" ohne dass wir verstehen, wo der andere herkommt, welche Erfahrungen er hat und was er meint, wenn er "nach vorne" sagt. </p>

<p>Wir würden uns besser verstehen, mehr lernen und effektivere Entscheidungen treffen, wenn wir uns die Zeit nähmen, die Vergangenheit zu betrachten und dieses Wissen zu nutzen, um klarer auf unsere Handlungsoptionen für die Zukunft zu blicken.</p>]]>
<![CDATA[<p><a name="fb"><h3 class="imtext">"The Future Backwards"</h3></h3></p>

<p><a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/127382189/" title="Photo Sharing"><img src="http://farm1.static.flickr.com/50/127382189_0b6d90f0a1_t.jpg" width="100" height="75" alt="Millenium Dome, Weitwinkel" style="float:right;margin-left:25px;"/></a></p>

<p><a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/sets/72057594105170158/">Als ich diesen <s>Sommer</s> Frühling in London war</a>, habe ich eine Methode aus dem Baukasten von <a href="http://www.cognitive-edge.com/">Dave Snowden</a> kennengelernt. Sie heißt "The Future backwards". </p>

<p>Man beginnt mit einer Frage. Bei uns war das: "Was ist die Zukunft von Wissensmanagement in Europa?" Man modelliert dann in seiner Gruppe zunächst die Gegenwart: "Wo ist Wissensmanagement in Europa heute?" Wir schrieben Punkte dazu auf magnetische Sechsecke und bauten in der Mitte unseres Wandbretts einen Cluster daraus.</p>

<p>Dann ging es zurück: "Wie kam es dazu?" Wir versuchten, schrittweise rückwärts zu gehen. Von kürzlichen Entwicklungen, etwa bestimmten Managementtrends kamen wir zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lissabon-Strategie">Lissabon-Strategie</a> und zu größeren Dingen, der Globalierung, der Entwicklung des Computing, bis (in unserer Gruppe) zurück zur Industrialisierung und der Erfindung der Druckerpresse. Ok, das war sehr weit. Aber warum nicht?</p>

<p>Dann ging es in die Zukunft: Wir modellierten zwei Szenarien nach der Vorgabe: Eins hieß "The Golden Age"  - das war die wünschenswerte, positive Zukunft. Eins hieß "Doomsday" - das war das furchtbare, dunkle, in dem alles schief ging.<br />
Dann begannen wir damit, Wege von heute in diese beiden Zukünfte zu modellieren.</p>

<p>Dabei fanden wir Abzweigungen und Wege, die von heute aus gar nicht mehr zu gehen waren, sondern aus der Vergangeheit modelliert werden mussten, weil dort schon entscheidende Weichen gestellt worden waren. Wir fanden Ambivalenzen, sicherere und unsicherere Wege, Schlüsselmomente usw.</p>

<p>Am Ende hatten wir, trotz der schwammigen Fragestellung (die uns nichtmal alle besonders interessiert hatte), ein sehr klares Bild über das, was da Entstehen könnte und vor allem: Über die nächsten Schritte, die zu tun waren und die möglichen Konsequenzen dieser Schritte.<br />
  <br />
Das ist nur _ein_ Modell - man kann das anders machen. Aber es sensibilisierte mich grundsätzlich für die Zusammenhänge von Zukunftsplänen mit der Gegenwart und Vergangenheit. </p>

<p><h3 class="imtext">"Complex systems are dependent on initial conditions"</h3></p>

<p>Organisationen sind komplexe Systeme. Das Verhalten komplexer Systeme ist abhängig von ihren Ausgangsbedingungen. Um voraussagen zu können, was ein komplexes System macht, nachdem man einen Input in es schickt, muss man wissen, "wo es ist" (eigentlich: <em>wie</em> es ist) und das heißt, zu verstehen, wie es dahin gekommen ist.</p>

<p>Um plausible Zukunftsszenarien für Organisationen zu entwickeln, brauchen wir ein Verständnis der Gegenwart - und das schließt die Vergangenheit dieser Gegenwart mit ein.</p>

<p>Ich will da künftig mehr Zeit drauf verwenden. Nicht gleich: "planen", Szenarien, neue Ideen. Mehr: "Verstehen", tief schauen. </p>

<p>Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass "Zukunft" manchmal ganz einfach wird, wenn man die Gegenwart klar hat. Vielleicht wird es Organisationen ähnlich gehen.</p>]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Virtuelle Realität</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/19/virtuelle_realitaet.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p><a title="O'Reilly Radar - Second Life, IBM, and the Cell Processor" href="http://radar.oreilly.com/archives/2006/12/second_life_ibm.html">Tim O'Reilly hat einen interessanten Weblogeintrag zu IBM, Grafikprozessoren und deren Möglichkeiten in virtuellen Welten à la Second Life</a>.</p>

<p>Wir werden wahrscheinlich viel schneller zu anwendbarer "Virtueller Realität" kommen, als wir denken. Was ich bisher gesehen und ausprobiert habe - MUDs (meine ich ernst), Skype, Videokonferenzen, <a href="http://www.digitalspace.com/traveler/index.html">Traveller</a>, Second Life - ist schon dermaßen weit... Und die wichtigsten Barrieren - Prozessorleistung und Bandbreite - werden gerade aus dem Weg geräumt.</p>

<p>Die Schnittstellen erscheinen mir als wichtiger <s>nächster</s> übernächster Schritt. Die grafischen Möglichkeiten sind mit Maus und Tastatur nur unzureichend zu steuern. (Oder nicht?) Zurück zu den komischen VR-Helmen und -Handschuhen aus den 80ern? (Wie kann man Objekte anfassen?) Wie funktioniert sowas in einem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cave_Automatic_Virtual_Environment">CAVE</a>?</p>

<p>Als nächstes könnte Mimik und Körpersprache kommen:</p>

<blockquote cite="http://www.interesting-people.org/archives/interesting-people/200612/msg00075.html">"I suspect that if the Cell processor lives up to it's claims then processing real-time video input from a digital camera will be simple, and that will allow for the display of facial expressions and body language." (<a href="http://www.interesting-people.org/archives/interesting-people/200612/msg00075.html">Maris Vogel</a>)</blockquote>

<p>Ist das noch sehr kompliziert, aus einem 2D-Video einer Person ein 3D-Modell zu erreichen bzw. eine Textur auf ein vorhandenes 3D-Modell (z.B. aus einem <a href="http://www.explore.cornell.edu/scene.cfm?scene=The%203d%20body%20scanner">Bodyscan</a>) zu legen? Live?</p>

<p>Die spannende Frage ist, was wir dann damit anfangen. (Als erstes: <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=5430343841227974645">Noch mehr Pornographie</a>, klar. Und dann?)</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich bin nicht der Berater des Saftblog</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/19/ich_bin_nicht_der_berater_des_saftblog.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p>Weil's zu einer FAQ geworden ist und <a href="http://blog.firstmedia.de/?p=162">hier drüben schon mit Schlamm geworfen wird</a>, gerne nochmal zur Klarheit: Ich bin nicht der Berater des Saftblogs und war es auch nie. Alles, was ich damit zu tun habe, <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/08/25/liebes_tagebuch.shtml">habe ich hier mal aufgeschrieben</a>. Wenn Euch <a href="http://www.walthers.de/blogs/index.php?title=rufausbeutung_urheberrechtsverletzung_ir&more=1&c=1&tb=1&pb=1">die Sache</a> interessiert, dann <a href="http://www.saftblog.de/">lest das Saftblog</a>. Ich weiß darüber nicht mehr als ihr und kann keine Auskünfte dazu geben. Sonst noch Fragen, Sorgen und Vorwürfe? Nur her damit.</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>BloggerView: Martin Röll (Interview bei Hugo Neves da Silva)</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/18/bloggerview_martin_roell_interview_bei_hugo_neves_da_silva.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p><img alt="hugo_silva.png" src="http://www.roell.net/weblog/archiv/pics/hugo_silva.png" width="73" height="86" border="0" style="float:right;margin-left:20px;" /> <a href="http://blog.lisbonlab.com/sobre/about-me/">Hugo Neves da Silva</a>, den ich dieses Jahr auf der Reboot und der SHIFT kennengelernt habe, hat mir ein paar Fragen zum Bloggen, zu Anwendungen von Weblogs und zur Entwicklung des Web gestellt  <a title="lisbonlab » BloggerView #11: Martin Röll" href="http://blog.lisbonlab.com/2006/12/18/bloggerview-11-martin-roll/">und ich habe geantwortet</a>.</p>

<p>Beste Frage:<br />
<blockquote>What do you think is the most important thing happening in the Web, now? Why?</blockquote><br />
Echt, echt gute Frage. Danke. (An der Antwort kann man noch feilen. Ich kann's auf englisch nicht so gut wie auf deutsch.)</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Aus dem Schlechten lernen, Verantwortlichkeit, dezentralisierte Konferenzen</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/13/aus_dem_schlechten_lernen_verantwortlichkeit_dezentralisierte_konferenzen.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p>Mir gefällt, <a title="Business Quests in the Information Age: Web conference hacked: what's next?" href="http://blog.businessquests.com/2006/12/web_conference_.html">wie Alex Papanastassiou hier drüben mit der LeWeb3-Konferenz umgeht</a>.</p>

<p>(Die <a href="http://www.leweb3.com/">"LeWeb"</a> hat gestern und vorgestern zum dritten Mal (vorher hieß sie "LesBlogs") in Paris stattgefunden. Nach dem, <a href="http://del.icio.us/martinroell/leweb3">was <s>man darüber so lesen kann</s> ich darüber gelesen habe</a>, sind die Teilnehmer enttäuscht bis (sehr) wütend.)<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Er nimmt erstmal die Person raus:</p>

<blockquote>Loic Le Meur has been criticized as a person and in terms of his competence for running a conference like this one. I am not sure that's the point. Actually, I do think we need to distinguish between individuals (with their limitations and personal challenges) and issues.</blockquote>

<p>Er <ol><li>fragt dann nach der Verantwortlichkeit der Community:</p>

<blockquote>After all, don't we all carry part of the responsibility for letting such an event in the hands of one, when our true aspiration is one of a peer-to-peer distributed world in which individuals can freely participate?</blockquote></li>

<p><li>geht von ein paar grundlegenden Betrachtungen aus (<q>there must be a reason why 1000 people from 37 countries gathered in Paris these two days</q>) und</li><br />
<li>schlägt vor, aus der Community heraus ein selbstorganisierendes Forum zu starten:</p>

<blockquote><ul><li>built around the essential principles of the Internet (peer-to-peer, distributed, never relying on any one node, inclusive, self-organizing, with minimal central infrastructure used to help route packets, free as in free enterprise, sometimes free as in free beer, open...)</li>
<li>organized in streams (...) with topics emerging dynamically instead of being built as an agenda of items structured as "Is XYZ dead?" (...)</li>
<li>focused on objectives (one of which could be a "better world" initiative if the objective emerges from the community of bloggers) to be updated on a regular basis</li></ul></blockquote></li></ol>

<p>Ihm dürfte so klar wie mir und uns allen sein, dass das gar nicht einfach wird. Zentralisierung existiert aus gutem Grund. Auch die meisten "selbstorganisierenden" Veranstaltungen, die wir heute kennen (<a href="http://wikipedia.org/">Wikipedia</a> mit der <a href="http://wikimania2006.wikimedia.org/wiki/Main_Page">Wikimania</a>, <a href="http://barcampberlin.pbwiki.com/Was%20ist%20ein%20Barcamp">Barcamps</a>, <a href="http://www.webmontag.de">Webmontage</a>, <a href="http://blogwalk.mediapedagogy.com/">BlogWalk</a> ...) haben in Wirklichkeit praktisch immer klare Zentren und sind sehr abhängig von einzelnen <i>Nodes</i>. </p>

<p>Dennoch: Eine Struktur, wie er sie beschreibt, könnte man als Leitlinie nehmen, um ein paar Samen zu sähen und zu beginnen.</p>]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Von Dresden nach Budapest</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/12/von_dresden_nach_budapest.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.aua.com/de/deu">Austrian Airlines</a> haben hier in Dresden <a href="http://www.dvbag.de/">Straßenbahn</a>werbefläche gekauft, um Flüge von Dresden über Wien nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Budapest">Budapest</a> zu bewerben. Ausgerechnet Budapest. Die Stadt in die man von Dresden mit einer ganz wunderbaren direkten Nachtzugverbindung für wenig Geld kommt:<br />
</p>]]>
<![CDATA[<blockquote>Dresden Hbf 	Di, 12.12.06 	ab 	21:09<br/>
Budapest-Keleti pu 	Mi, 13.12.06 	an 	10:13</blockquote>
79 Euro in der billigsten Variante, um die 190 im schicken und um 130 im nicht so schicken Schlafwagen in der 2er-Belegung.

<p>Flieger:<br />
<blockquote>13. Dez. 2006	08:10 - 11:15	DRS - VIE VIE - BUD</blockquote><br />
195 Euro mit nicht umbuchbaren "Redticket", normales Eco-Ticket 227, flexibles Ticket 510 Euro. Im Januar reduziert's sich auf 185 für's normale Eco-Ticket und 140 für's redticket. Alle Angaben für <em>eine</em> Strecke bei Buchung von Hin- und Rückflug.</p>

<p>Wir haben also die Wahl<br />
<ul><li>auszuschlafen, sitzen zu bleiben, weniger auszugeben und früher anzukommen oder<br />
<li>Um 6 Uhr morgens aufzustehen, in Wien umzusteigen, mehr auszugeben und später anzukommen.</li></ul><br />
Die außerdem höhere Flexibilität bei der Bahnreise bei getrenntem Buchen von Fahrkarte und Nachtzugreservierung und Möglichkeiten der Rabattierung (BahnCard, vielleicht aber auch beim Flieger) ignorieren wir mal.</p>

<p>Tja. Echt schwer.</p>

<p>(Ja, ich weiß, dass es Menschen gibt, die überhaupt nicht Nachtzug fahren können.)</p>

<p><a title="Das E-Business Weblog: 'Von Frauenkirche zu Frauenkirche in 55 Minuten'." href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/04/14/von_frauenkirche_zu_frauenkirche_in_55_minuten.shtml">"Von Frauenkirche zu Frauenkirche in 55 Minuten"</a>, anyone?</p>]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Meine Moocards sind angekommen.</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/12/meine_moocards_sind_angekommen.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/320400889/" title="Photo Sharing"><img src="http://static.flickr.com/134/320400889_ffdef7b635_m.jpg" width="240" height="180" alt="My Moo-Cards have arrived!" /></a></p>

<p>Moocards? <a href="http://www.moo.com/flickr/">Moocards</a>! Das sind diese hübschen, kleinen, visitenkartenartigen Pappkärtchen mit Bildern auf der einen und Adressangaben auf der anderen Seite. </p>

<p>Ich habe meine aus <a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/">meinem Flickr-Account</a> und dort vor allem <a href="http://www.flickr.com/photos/martinroell/sets/72157594351451693/">meinem "Dresden im Herbst"-Set</a> mit Bildern rund um das <a href="http://www.roell.net/weblog/archiv/2005/12/06/villa_augustin_mein_neues_buero.shtml">Büro</a> generieren lassen. Die Druckqualität ist anständig, die Verpackung hübsch, bei Bestellung und Versand lief alles zuverlässig. Der Preis... nuja, ich kann mit ihm leben (100 Karten 19.95 USD).</p>

<p>Merci <a href="http://www.danah.org/">Danah</a>, merci <a href="http://climbtothestars.org/">Stephanie</a>. Bei Euch habe ich die Dinger zum ersten Mal gesehen.</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>&apos;Die Zeit danach&apos; (Roman)</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/12/die_zeit_danach_roman.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p><img alt="diezeitdanach-roman-small.jpg" src="http://www.roell.net/weblog/archiv/pics/diezeitdanach-roman-small.jpg" width="200" height="262" border="0" /></p>

<p><a href="http://www.amazon.de/Die-Zeit-danach-Cordula-Broicher/dp/3833463724/porcuscom">"Die Zeit danach"</a> ist der zweite Roman von <a href="http://www.cordula-broicher.de/">Cordula Broicher</a>. Sie hat ihn letzten Monat über Books on Demand herausgebracht. Den Titel ziert eine Bearbeitung <a href="http://www.roell.net/photoblog/2004/08/20/farn.shtml">eines Fotos aus meinem Fotoblog</a>.  Die Originalaufnahme des Raums ist von mir, der Quilt von <a href="http://www.quiltatelier-dehrberg.de/quilts/vita-renate-dehrberg.htm">Renate Dehrberg</a>, die Bearbeitung von Andreas Broicher. Danke! Hat mich gefreut.</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Workshop on Consulting at LIFT07</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/11/workshop_on_consulting_at_lift07.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p><a href="http://www.liftconference.com" title="LIFT07 | A conference about the challenges and opportunities of technology in our society"><img src="http://www.liftconference.com/media/2007/images/buttons/lift95.gif" border="0" alt="LIFT07" /></a></p>

<p>I have proposed a workshop "Getting started in Consulting - A crash course on starting a business as a solo consultant." for the <a href="http://www.liftconference.com/2007/lift/workshops">workshop programme</a> at <a href="http://www.liftconference.com/2007/">LIFT 07</a> which will take place in Geneva on February 8th and 9th 2007.</p>

<p>If you are interested in taking part, please express your interest on the conference-website, as only the workshops with the most people interested will take place.</p>

<p>I am thinking about running a two-day seminar on consulting in Geneva in the days after LIFT. What do you think? If you are interested, please let me know.</p>]]>
</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wissen, Dämlichkeit, Handlungsfähigkeit (Combots und die Blogs)</title>
      <link>http://www.roell.net/weblog/archiv/2006/12/07/wissen_daemlichkeit_handlungsfaehigkeit_combots_und_die_blogs.shtml</link>
      <description><![CDATA[<p>Ich frage mich immer, was es braucht, damit es zu solchen dämlichen Reaktionen kommt, <a title="PR Blogger: Combots-Chef in der Bloggerfalle?" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2006/12/combotschef_in_.html">wie hier von Michael Greve / Combots auf einen Blogeintrag</a> (Kurzfassung: Chef regt sich über einen kritischen Blogeintrag auf, lässt Juristen dem Blogger einen bösen Brief schicken. Der Blogger nimmt den Text vom Blog, dutzende andere republizieren ihn und schreiben über den Fall. Klassiker.) . Also: In welchem Zustand muss eine Organisation sein, damit sie so schlecht und für-sich-selbst-Schaden-verursachend reagiert?</p>

<p>Man korrigiere mich bitte, wenn ich etwas naheliegendes übersehe.</p>

<p>Szenario 1, das "niemand hat Ahnung"-Szenario:</p>]]>
<![CDATA[<p>Chef entdeckt Kritik.</p>

<ol><li>Der Chef hat keine Ahnung, wie man mit Kritik in Weblogs umgeht. Ab zur Kommunikationsabteilung.</li>
<li>Die Kommunikationsabteilung hat keine Ahnung, wie man mit Kritik in Weblogs umgeht. Ab zur PR-Beratung. </li>
<li>Die PR-Beratung hat keine Ahnung, wie man mit Kritik in Weblogs umgeht. Ab zur Rechtsabteilung.</li>
<li>Die Rechtsabteilung hat keine Ahnung, wie man mit Kritik in Weblogs umgeht. A<s>b</s>nmahnung raus. Pling.</li></ol>

<p><br />
Szenario 2: Das <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1016">Kollerkommunikation</a>s-Szenario:</p>

<ol><li>Der Chef entdeckt die Kritik, ruft die Rechtsabteilung an. 
<li>Die Rechtsabteilung wirkt los
<li>Die Organisation hat keine Prozesse, die Interventionen der Rechtsabteilung zu Multiplikatoren auf Risiken prüfen.
<li>Die Abmahnung geht raus. Pling.</ol>

<p>Szenario 3: ....</p>

<p>(Was ich da oben festnageln will: Es gibt die Möglichkeit, dass die Organisation <em>es nicht weiß</em>, die Kompetenz nicht hat. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass sie zwar <em>im Prinzip</em> das Wissen hat, aber durch ihre Strukturen trotzdem entgegen dieses Wissens arbeitet/abläuft/reagiert/funktioniert.)</p>

<p>Zwei Sachen werden mir da wieder klar: Es hilft nichts, wenn die Organisation prinzipiell weiß, wie man mit etwas umgeht. Sie braucht auch Prozesse und Strukturen, um dieses Wissen in Handeln umzusetzen. Da helfen die dollsten "Blogberater" und Seminare nichts, wenn man sich nicht kümmert, die Organisation tatsächlich handlungsfähig zu machen.</p>

<p>(Lesenswert: <a title=" Dwarsloeper » Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht" href="http://www.derdwarsloeper.de/2006/12/05/wenn-unrecht-zu-recht-wird-wird-widerstand-zur-pflicht/"> Dwarsloeper » Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht</a>)</p>

<p>[08.12.06] <a title="Oliver Gassner: Digitale Tage: ComBots ist kein Abmahner -- sondern ein Anmahner" href="http://typo.twoday.net/stories/3029982/">Oliver Gassner: Digitale Tage: ComBots ist kein Abmahner -- sondern ein Anmahner</a></p>]]></description>
    </item>

  </channel>
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