22. November 2006

[ Kundendialog , PR ]

Beispiel für Kundendialog im Netz (3M, Vikuiti)

In diesem Forum-Thread zu Displayschutzfolien kann man sich anschauen, wie das aussieht, wenn ein Unternehmen Feedback der Kunden ernst nimmt. Kai Uwe Schenke von 3M Deutschland war hier unterwegs. Er ist der Produktmanager für die dort im Forum kritisierten Folien. Er fand die Kritik, kümmerte sich darum, die Ursache für die Produktfehler zu finden, kommunizierte offen im Forum und kümmerte sich darum, dass die Kunden Austausch erhielten. Und wie es bisher aussieht, klappt das.

Billig war das nicht - ich will nicht wissen, wieviel Zeit, Arbeit und Nerven die Aktion gekostet hat. (Herr Schenke hat mir einen kleinen Eindruck davon, wie er mit Stift und Papier da saß, um Ordnung in die vielen Forumbeiträge zu bringen, per Mail geschildert.) Aber wieviel teurer wäre es gewesen, nichts zu unternehmen? Und wieviel ist das dort gewonnene Vertrauen wert? Ich glaube: Das hat sich gelohnt. Meine Hochachtung.

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Hm, das ist immer so ne sache, ob es sich lohnt oder nicht. Ich glaube das muß jeder für sich entscheiden.

Mirko am 23.11.06 18:05 #
 

Ähm, ja. Und?

(Oder mal konstruktiver: Was wären denn die Kriterien dafür, dass es sich gelohnt hat?)

Martin Röll am 23.11.06 21:02 #
 

Ein kleiner Nachtrag bezüglich "lohnen":

Es mag stimmen - der Aufwand zur Regelung von etwa 50 gemeldete Fehllieferungen ist sehr hoch. Da aber hinter dem Begriff Vikuiti auch börsenschwere Laptop Technologien stehen ist das ganze auch relativ zu betrachten.

K.-U. Schenke am 28.11.06 21:48 #