10. September 2006

[ Consulting ]

Die Geschichte vom Berater, der es besser wusste

Es begab sich, dass ein Berater ein Unternehmen fand, das ein Problem hatte. Da er wusste, wie es zu lösen war, suchte er den Kontakt zum Unternehmen und bot seine Dienste an. Das Unternehmen wollte sie aber nicht kaufen.

Der Berater geriet daraufhin in Wut. Er schimpfte öffentlich über das Unternehmen und schrieb böse über einen der Mitarbeiter.

Das Unternehmen erkannte daraufhin, wie es den Berater unterschätzt hatte. Dankbar sandte es seinen höchten Chef zu ihm, der ihn mit einem wichtigen Projekt beauftragte. Viele weitere Menschen erkannten ebenfalls die Weisheit des Beraters und holten ihn zu sich, wann immer sie Probleme zu lösen hatten. Der Berater wurde ein gefragter Mann, in der ganzen Welt bekannt, reich und weise.

(Ich hab die Idee aus dem Kommentar hier drüben recycelt. Danke Iris.)

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

Ja, da hat sich einiges angesammelt, was bloggenswert gewesen wäre, aber dieser Super-Berater hat sich vorgedrängelt. Frank Huber ist ja schon vor einiger Zeit laut polternd in die Blogosphere gestolpert. Kann ja mal passieren, war auc...

Dobschats Weblog: Der Super-Berater (11.09.06 22:10)

Wer auf Kommunikationsbehinderung hinweist oder sie benennt, oder Hinweise bzw. Benennungen in Umlauf bringt, wird mit floowthwowing durch servile Sekundanten, nicht unter zwei Mal bestraft. [trumpets] PONTIUS PILATE: …Make one lar...

sapere aude: Thwow him to the floor again, sir? (13.09.06 15:38)

 

Kenn ich! Das ist das Märchen vom Rumpelstilzchen! Nur das Happy End ging anders. Das Rumpelstilzchen zerriss sich selbst in der Luft. Und die Welt konnte endlich wieder friedlich leben, auch ohne Milchblog.

(Oder verwechsel ich jetzt was?)

Andreas / Werbeblogger am 10.09.06 15:25 #
 

Ein reines Armutszeugnis, sowohl für den Berater, aber auch für den Kunden. Wer sich so verramschen lässt, hat es irgendwo auch nicht besser verdient.

Besim Karadeniz am 11.09.06 10:13 #
 

Herr Röll hat mein Posting nicht richtig gelesen. Tut, aber nichts zur Sache - denn der Breisgaumilch ist ja immer noch nicht geholfen (Breisgaumilch ist übrigens ein sehr traditionsreiches Unternehmen mit sehr guten Produkten). Eigentlich schade, denn nicht anderes hatte ich vor - nur wird das gerne vergessen (Negative News verkaufen sich halt besser ...).
P.S.: Herr Röll ist ja auch Berater und da liegt im natürlich viel daran selbst Kritik an anderen zu üben. Der Interessenskonflikt ist da offensichtlich (womit wir wieder am Ausgangspunkt sind).

Frank Huber am 11.09.06 10:43 #
 

"P.S.: Herr Röll ist ja auch Berater und da liegt im natürlich viel daran selbst Kritik an anderen zu üben. Der Interessenskonflikt ist da offensichtlich (womit wir wieder am Ausgangspunkt sind)."

Diese Aussage disqualifiziert Sie in jeder Hinsicht als ernst zu nehmenden Gerschäftspartner, Herr Huber. Das ist Schulhof-Niveau und ganz gewiss nicht geeignet, Aufträge an Land zu ziehen.

Thilo Specht am 11.09.06 16:52 #
 

Also mir bleibt dabei nicht mehr als ein Kopfschütteln. Auffällig, wie oft Herr Dr. H. die Firma B...milch erwähnt. Vielleicht gehts ja nur um ein höheres Google-Ranking durch die ausgelöste Pseudodiskussion...

Florian Heidecke am 12.09.06 15:10 #
 

Kann ich gut verstehen, dass Herrn Röll viel daran liegt, "Kritik an anderen zu üben" - einfach schon aus Selbstschutz, um klar zu stellen, dass Beratung auch seriös geht und ein schlechtes Beispiel nicht die Regel sein muss sondern hoffentlich als Ausnahme gesehen wird.

Allein, ich fürchte, dass es dazu schon zu spät ist, die Branche ist - wegen ebensolcher Ausnahmen - inzwischen soweit in Verruf geraten, dass es wohl nur noch darum gehen kann, als seriöse Ausnahme in einer ansonsten höchst unseriösen Branche gelten zu können.

Naja, vielleicht ist das am Ende sogar das bessere Image, so dass man solchen Leuten für die Gelegenheit, zu zeigen, dass es auch anders geht, sogar dankbar sein müsste... :-)

Sven am 14.09.06 22:48 #