16. August 2006

[ Roell.Net ]

Vorbereitung 'Consulting Verkaufen' komplett

Mindmap zum Seminar 'Consulting Verkaufen'

Die Vorbereitungen für mein Seminar "Consulting Verkaufen" (hier angekündigt) sind komplett. Übermorgen früh geht es los. Ich freue mich sehr drauf. Ich habe allein durch die Vorbereitung so viel gelernt, dass... (ich dermaßen durcheinander war, dass ich tagelang nicht dran weiterarbeiten konnte. Geht mir öfter so, auch bei Vorträgen. In der Vorbereitung lernt man Neues und restrukturiert Altes, sodass man kaum noch zusammenhängend referieren kann, so sehr arbeitet dann alles in einem.)

In other News: Morgen ein großer Termin hier bei einem Kunden in München, wo ich gerade bin. Ein Nonprofit-Projekt gerade abgeschlossen - Bericht folgt. Ein ganz gefälliger Kalender für die nächsten Wochen (und ich spreche noch nicht vom Oktober - der wird wüst). Ja, es geht mir gut, danke. ;-)

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.  

Ihre Struktur sieht ja ziemlich 60er Jahre aus - so alt sind Sie doch noch gar nicht!? Ich bin mir (fast) sicher, dass der Inhalt dann ganz anders aussieht und dann auch der Kunde, seine Interessen, seine Bedürfnisse, die Beratung (und nicht die Behandlung von Kundeneinwänden und –widerstand), der Auf- und Ausbau einer auf Vertrauen und Wertschätzung, der Nutzen und Pleasure einer sich für beide "lohnenden" Beziehung, die (betriebs-) wirtschaftlichen Aspekte (beim Kunden), usw. im Vordergrund steht. Oder irre ich mich?

Geben Sie dem 'Attention pulling' und dem 'Kundenwiderstand' weniger und dem 'Assist' und 'Affiliate' in Ihrem Seminar mehr Raum ... dann legt sich auch die Verwirrung wieder.

(da Ihr System meine Blogadresse nicht mag, gebe ich ersatzweise, die Website an ... und werde dann wieder für ein Jahr schweigen.)

Hugo E. Martin am 17.08.06 08:08 #
 

Hallo,

ich habe erst einmal _seeehr_ gemischte Gefühle bei Projekt á la "Berater beraten Berater". Oft dienen einschlägige Bemerkungen weniger dem Erfahrungsaustausch, sondern eher der Selbstdarstellung, wie ich auf unzähligen Treffen/Konferenzen mit Kollegen und Kolleginnen erlebt habe. "Tu dies, tu das", ähnlich wie in dem Beitrag oben, ist eben immer ein Rat-Schlag.
Was mir auch öfters nicht behagte, ist das Hochalten hehrer Standards ("Edel sei der Berater, hilfreich und gut"), als ob es die wirtschaftliche Seite des Überleben-Müssens nicht gäbe.
Bei mir hat das dazu geführt, dass ich öffentliche Kolumnen über den Berater-, Trainer- oder Coachberuf fast nicht mehr lese, sondern meinen kollegialen Austausch mit Kollegen meines Vertrauens vornehme.

Grüße
Stephan List

Stephan List am 17.08.06 11:38 #
 

Guten Abend, die Herren.

Herr Martin: Sie irren sich tatsächlich. Ich gebe ein Seminar über das Verkaufen, nicht über alles. ;-) Erzählen Sie mir ein bisschen was über die 60er-Jahre, dann verstehe ich vielleicht, was Sie mit Ihrem Hinweis meinen (das würde ich wirklich gerne verstehen!) und lerne vielleicht sogar noch ein paar neue englische Begriffe.

Herr List: Das müssen wir mal vertiefen. Für mich bestand nie ein Widerspruch zwischen der Ethik und den wirtschaftlichen Zwängen. Im Gegenteil - nach meiner Erfahrung machen die Anständigen die besseren Geschäfte. (Ich habe eine Weile gebraucht, das zu lernen und habe auch die andere Seite mal hautnah im einem Projekt erleben dürfen, aber heute bin ich da überzeugt von.) (Einige Berater haben mich übrigens auf meine erste Ankündigung kontaktiert und Interesse an einem Austausch (und nicht einem Seminar) signalisiert. Vielleicht machen wir mal einen Termin in Dresden. Ich lade Sie ein.)

Martin Röll am 17.08.06 21:27 #
 

Meine Erfahrungen mit "Berater beraten Berater" sind auch nicht immer so positiv gewesen. Je näher die Fachgebiete der Berater liegen so größer sicher auch das Risiko der drögen Selbstdarstellung. Austausch mit gemischten Gruppen (z.Bsp. Juristen, Techniker, Pädagogen) waren da schon interessanter. Wenn die jeweiligen Fachweisheiten und Projkte für die anderen Teilnehmer viel zu speziell sind als daß im Detail beeindrucken könnten findet man gelegentlich doch zu tatsächlich spannenden Austausch über Licht und Schatten des Beraterdaseins.

Rolf Langhoff am 17.08.06 21:43 #
 

Hallo,

bin ich jetzt in einer Ecke, in die ich weder hinwollte noch hingehöre? Dass ich ethische Richtlinien über Bord werde, wenn es um den Auftrag geht? Das würde mich verletzen, denn ich denke, ich handle anders.

MfG
Stephan List

Stephan List am 21.08.06 12:48 #
 

So war's nicht gemeint. Ich hatte Ihre Bemerkung oben, "Was mir auch öfters nicht behagte, ist das Hochalten hehrer Standards (...)" in Richtung Ethik interpretiert (da habe ich Sie missverstanden) und allgemein darüber nachgedacht.

(Wir haben das per Telefon und Skype geklärt)

Martin Röll am 21.08.06 13:10 #