26. Juni 2006

[ Business Weblogs ]

Was sollten Corporate Blogger bloggen? Was nicht?

Phillipsu, ein Mitarbeiter von Microsoft, hat in seinem Weblog einen kritischen Eintrag zur Softwareentwicklung bei Microsoft veröffentlicht, dann einen Teil des Texts zurückgezogen und ihn schließlich wieder veröffentlicht. In einem weiteren Eintrag schreibt er über die Rückmeldungen, die er auf den Eintrag erhalten hat (und die dazu führten, dass er ihn wieder voll veröffentlichte) und macht sich Gedanken darüber, was Corporate Blogger - damit meint er Mitarbeiter von Unternehmen, die klar als solche erkennbar bloggen - schreiben sollten.

The more interesting debate I’d like to have is not whether employees can or can’t post certain things, but should they. I have no interest whatsoever in the set of things that are clearly against company policy to post. I’m much more interested in the spectrum of things where people, even internally in Microsoft, disagree.

The bulk of the internal feedback I have gotten falls on the side of encouraging posts (...). The vast majority of emails I’ve received have to do with how the article has opened up important issues for discussion. (...)

Another camp would say that blogs are a key part of how a company is perceived, and that they act as a megaphone of both positive and negative opinion. Part of an employee’s responsibility, then, is to at all times help build and reinforce that positive image.


Interessant ist an seiner Situation hier auch, dass sein Eintrag nicht eindeutig als positiv oder negativ aufgefasst wurde. Die Diskussion bei ihm läuft - mit Microsoft-Mitarbeitern und anderen.

Danke für den Link, Stefen.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

Ich habe gerade mit Gerhard (Big Boss) und Tom Lauter (Animation/Grafik) über die Einrichtung eines Corporate Blogs mit Texten über video2brain, Beispielfilmen und Online-Kaufmöglichkeit der Produkte gesprochen. Corporate Blogging ist ja manchmal eine

bloghouse.org: Wir sind da!! (18.08.06 16:43)

 

Da verweis ich immer auf die IBM Blogging Policy - IMHO eines der besten "Regelwerke" für Corporate Blogger
http://www-128.ibm.com/developerworks/blogs/dw_blog_comments.jspa?blog=351&entry=81328

Martin Hiegl am 22.07.06 12:23 #
 

Wie hätte denn die IBM-Policy in diesem Fall weitergeholfen?

(Auf die IBM-Policy nehme ich auch gerade im aktuellen Eintrag Bezug.)

Martin Röll am 23.07.06 18:56 #
 

Ich bin jetzt den kritischen Artikel voll durchgegangen. Nach den IBM Regeln sind kritische Artikel jedoch durchaus in Ordnung, solange man klarstellt, dass es die eigene, persönliche Meinung ist.

Martin Hiegl am 23.07.06 20:37 #
 

Ich finde es generell total in Ordnung, wen Unternehmen bei ihren Concernblogs auch ein wenig mitreden dürfen.

Jedoch sollte sie höchstens den netten Hinweis geben, dass Sie das eine oder andere so nicht mögen, aber solange keine Gesetze gebrochen werden oder keine Rufschädigung vorliegt auch alles hinnehmen müssen.

Stulle am 05.08.06 15:38 #