13. Juni 2006

[ Trends ]

Durch Technik zu weniger Interaktion mit Fremden

Interessante Bemerkung in einer Forschungsarbeit aus dem Intel Labor der Uni Berkeley:

Current trends in mobile phone usage increasingly divide people from co-located strangers within their community. Uncomfortable in strange situations or public places, people reach for their mobile phones, dramatically decreasing the chance of interacting with individuals outside of their social groups.

Die Nutzung von portablen MP3-Playern (und: Büchern! Aber da gibt es keine wachsende Verbreitung / Nutzung) verstärkt denselben Trend.

(Gefunden in einem grandiosen Weblogeintrag von Laurent Haug.)

Ähnlich, aus dem Archiv: Das E-Business Weblog: Zufällige Begegnungen (15. Januar 2004)

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

Das Intel Research Laboratory in Berkeley hat herausgefunden: Current trends in mobile phone usage increasingly divide people from co-located strangers within their community. Uncomfortable in strange situations or public places, people reach for their...

Arno Klein: Handy verhindert Kommunikation (13.06.06 21:40)

 

Das dürfte übrigens auch für Zeitungs- und Buchleser gelten. Interessant, dass in der Anfangsphase der Diffusion von neuen Medien immer wieder ähnliche Befürchtungen aufkommen: Kinder vereinsamen beim Fernsehen/am Computer/durch Videospiele. Neu: Jetzt auch Erwachsene, die telefonieren! Das ist natürlich überspitzt - aber erst durch die zunehmende Mobilität kommt man in die oben beschriebenen Situationen. Und schön(im Vergleich zum Walkman/MP3-Player etc.), wenn man daran per Handy andere teilhaben lassen kann!

Florian L. Mayer am 14.06.06 15:10 #
 

Die Bemerkungen oben, sowohl die zitierte, wie meine, sind ganz neutral. Es ist eine Beobachtung, keine Befürchtung.

Martin Röll am 14.06.06 15:56 #