11. Juni 2006

[ Diverses , Martin lobt Kunden über den grünen Klee ]

Octopuzzle

Bernd Meinen ist Künstler und lebt in Berlin. Er hat, nachdem er sich mit der Mathematik orientalischer Ornamentik auseinandergesetzt hat, das Octopuzzle entwickelt: ein Holzspielzeug aus 64 Dreiecken zweier Farben, mit denen sich Muster legen lassen.

Ich habe Bernd Meinen am vergangenen Mittwoch in seinem Berliner Atelier getroffen. Er hatte mir auf meinen letzten Newsletter hin geschrieben.

Wir sprachen über sein Geschäft. Unter anderem kamen folgende Dinge heraus:

  • Er braucht mehr Leute, die sein Puzzle kaufen. Simpel.
  • Er braucht Vertriebspartner: Spiele- und Designläden, Museumsshops (das Octopuzzle hat es schon in den Shop der Berliner Moma-Ausstellung geschafft), so was.
  • Er braucht einen Weg, das Puzzle günstiger herstellen zu können.

Ich will ihm helfen und Ihr könnt mit anfassen. Folgende Dinge könnt Ihr tun:

  • Mitlesende Berliner: Schaut bitte in der Schönfliesser Strasse 6 vorbei und kauft Herrn Meinen ein Spiel ab, wenn es Euch gefällt. Auf Basis des Dreiecksmusters fertigt er auch Drucke, die ebenfalls kaufbar sind. Schickt Eure Freunde vorbei.
  • Blogger, andere: Schaut mal auf die Website und spielt mit dem Online-Puzzle. Bloggt das weiter, wenn es Euch gefällt. Mehr Leute sollen auf das Werk aufmerksam werden.
  • Es gibt einen Online-Shop, über den man die Spiele kaufen kann. Solltet Ihr so viel Geld (64 Euro für die Holzversion) ausgeben wollen, ohne das vorher angefasst zu haben: Kauft zahlreich.

Kontakte zu Vertrieben, Ladeninhabern, Galeristen und möglichen Hersteller sind gerne gesehen. Ebenso jede andere Idee, wie die Spiele vertrieben und bekannt gemacht werden können.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

Social Marketing ist eines der Buzz-Worte rund um Web 2.0. Die Idee ist alt, "Märkte sind Gespräche" war schon die Grundidee des 1999 veröffentlichten Cluetrain-Manifestes. "Märkte bestehen aus Menschen, nicht demografischen Daten",

Shopanbieter News und Artikel: Wohin die Reise geht: Social Marketing (16.06.06 12:46)

Bernd Meinen ist Künstler und lebt in Berlin. Er hat, nachdem er sich mit der Mathematik orientalischer Ornamentik auseinandergesetzt hat, das Octopuzzle entwickelt: ein Holzspielzeug aus 64 Dreiecken zweier Farben, mit denen sich Muster legen lassen:ein

Joachim Graf: Dialektische Kunst: Puzzle als Kunst (19.06.06 18:17)

 

Wie wäre es z.B. mit dem Triangel, die Brettspielkneipe in Johannstadt?

René Pönitz am 11.06.06 12:41 #
 

Ich habe online gerade versucht das Mensa-Logo damit zu bauen nur ist es dafür leider zu grob:-(

Ansonsten wäre das doch u.U. eine Idee, einfache Logos wie z.B. Deutsche Bank, Sparkassen-S damit zu bauen und es als Werbegeschenk anzubieten.

Andreas Weinberger am 11.06.06 16:27 #
 

das ist ja schon ein unglaublich cooles Teil, wie viele verschiedenartige Motive (ikonographisch, Logos, abstraktes, geometrisches) damit schon erstellt worden sind, ist unglaublich (es sind tausende auf der Website, wenn ich das richtig überblicke).

Ich habe mir die Vogt+Weizenegger - Variante gekauft, das ist ne schlichte aber edle Plastikversion, 40 Eur sind zwar ein Brocken, aber das Teil ist es mir wert, habe schon seit längerem nicht mehr so ein inspirierendes System gesehen...

mortn am 11.06.06 17:53 #
 

Hey Martin, komm grad zurück von einer Woche Rüstzeit, wo wir eine Jurte, zumindest die Holzteile - das Skelett, gebaut haben. Unter Anleitung von einem ungarischen (Szekler) Jurtenbaubácsi. Was ich sagen will, gleich 25km weg von hier in Udvarhely gibts viele Holzspielzeugfabriken und Manufakturen. Bei entsprechenden Stückzahlen, die benötigt werden, könnte ich jemand fragen, der jemanden fragt, der jemanden kennt... So läuft das hier. Das am Rande, habs diesmal leider nicht in dein Büro geschafft. Minden jó!

Peter bácsi am 11.06.06 22:28 #
 

Mich würde ja interessieren, ob Bernd Meinen irgendwie mit mir verwandt ist. Für künstlischere Kraft waren wir bislang irgendwie nicht so bekannt.

50hz am 12.06.06 09:06 #
 

Günstiger herstellen als welche (aktuelle) Methode?
Solche einfachen Massensachen sollte eine holzverarbeitende Firma mit CNC-Maschinen schnell und kostengünstig feritgen können oder zumindest den Zuschnitt erledigen. Montage der Kästen könnte eine Behindertenwerkstatt übernehmen.
Von einer Auslagerung nach Osteuropa oder China würde ich aufgrund des schlechten Images absehen. Eine Möglichkeit wäre die Herstellung in Entwicklungsländern in Verbindung mit dem Vertrieb über Eine-Welt-Läden.

Martin H. am 12.06.06 13:05 #
 

Künstler ist das richtige Wort. Das Spiel ist zwar genial, aber wer spielt es ? Ein versnobter Kunstladen oder Büroausstatter sind vielleicht realistischer als ein Brettspielverein. Am besten wäre vielleicht ein Kamasutra-Schlafzimmer- Ausstatter oder ein indisches Restaurant.

Steffen Kaufmann am 13.06.06 08:20 #
 

Steffen: Man muß es nicht spielen, man kann es sicherlich auch als hübsche Wanddeko nutzen. Und wenn sie nicht mehr gefällt, läßt man der Kreativität für einige Minuten mal freien Lauf.

René M am 15.06.06 13:27 #
 

So etwas ähnliches liegt bei meinen Eltern zu Hause ganz tief im Spielschrank vergraben. Da geht es aber um Würfel, die Dreiecke in verschiedenen Farben zeigen. Daraus kann man mit viel Geduld schöne Bilder basteln. Das Spiel ist aber mindestens 50 Jahre alt. Heutzutage hat diese Art von Belustigung vermutlich nicht mehr so ein großes Publikum, fürchte ich.

P.S.: Du warst in Schweden? Ich reise übermorgen ab, das Jahr ist rum, leider.

Michel am 19.06.06 18:34 #
 

Now here: www.zeit.de/octopuzzle

Gero von Randow am 15.07.06 21:07 #
 

Oh, hübsch! Schön, dass das geklappt hat.

Martin Röll am 16.07.06 22:18 #
 

Das Puzzle schaut sehr interessant aus - vielleicht wäre es eine Möglichkeit das Puzzle über Holzspielzeug-Discount.de zu vertreiben. Ich könnte mir vorstellen, dass es gut zum Sortiment passt.

Ludwig Wahl am 21.07.06 14:51 #
 

Guck mal hier. Wäre das ein Vertriebsweg?

http://www.miolcrion.de/ in/aus Dresden.

grusz, jens.

Jens am 16.08.06 20:20 #