19. Mai 2006

[ Geo-Informatik ]

booking.com integriert Google-Earth

booking.com ist eine Hotelbuchungs-Website, die ich schätze. Für Ziele außerhalb von Deutschland gibt sie oft mehr, bessere und günstigere Ergebnisse als HRS.

Ein Feature, das ich schon immer gemocht habe, ist die Kartenansicht, mit der man sich alle gefundenen Hotels auf einem Stadtplan anzeigen lassen kann:

bookingcom-googleearth.jpg

Heute habe ich entdeckt, dass für diese Funktion jetzt auch Google Earth angebunden ist. Das sieht dann so aus:

bookingcomingoogleearth.jpg

Hübsch, nicht?

Da das hier ja nicht nur das "nette Dinge, die Martin im Internet gefunden hat"-, sondern auch das E-Business Weblog ist, muss ich wahrscheinlich darauf hinweisen,

  • dass es sieben Millionen Möglichkeiten gibt, als Unternehmen Google Earth zu nutzen,
    • für eigene, interne Zwecke, zum Verbessern und Beschleunigen von Arbeitsabläufen
    • oder zum Wohle der Kunden
  • dass das nichts laufend kostet - keine Lizenzgebühren, nichts! - weil das ganze auf offenen Standards basiert
  • dass ich dazu berate, sowas zu nutzen. (Das wird noch viel Spaß machen.)

Und jetzt brauche ich noch ein Hotel in Kopenhagen... Erledigt.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

booking.com ist eine Hotelbuchungs-Website, die nicht nur Stadtpläne mit den Standorten der gefundenen Hotels anzeigt, sondern diese auch in Google Earth integriert. In der Theorie jedenfalls. In der Praxis wurde mir jedoch statt der Hotels in Berlin...

Der Schockwellenreiter: Google Earth in the Wild (19.05.06 07:19)

Here's a quick catch-up post of interesting content related to Google Earth from the past few days. Regularly scheduled posting resumes Monday morning... The Times of India, to their credit, reports "Google satellite images no threat, says IAF chief". ...

Ogle Earth: Shorts: India, GeoRSS, KML to Blender (22.05.06 02:59)

 

Als Wirtschaftsinformatiker möchte ich anmerken, dass das nicht auf offenen Standards, sondern auf einer proprietären Google-Anwendung beruht. Und Google nach entsprechender Marktdurchdringung hierfür sicher irgendwann Geld nehmen wird (das nennt man Penetration Pricing, erst den Markt überfluten, in dem man sein Produkt verschenkt, später abkassieren). Google will ja schließlich auch Geld verdienen.

Nichtsdestotrotz: Google Earth ist geil! ;)

Arno am 19.05.06 09:07 #
 

Hast Recht. Ich bezog mich nur auf die KML.

Martin Röll am 19.05.06 09:18 #
 

Oh, da wusste ich wiederum nicht, dass KML ein offener Standard ist. So lernt man nie aus. Unter diesen Umständen ist mein Einwand natürlich wenig relevant.

Arno am 19.05.06 09:32 #