27. Januar 2006

[ Business Weblogs ]

"Wie muss das Weblog aussehen...?"

Ich hatte heute morgen wieder eins dieser Telefonate, in denen mein Gesprächspartner - hier: eine Diplomandin, die 'Corporate Weblogs' als Instrument der externen Unternehmenskommunikation untersuchen will - von mir wissen wollte, wie denn ein 'Corporate Weblog' geschrieben und gestaltet sein muss, damit es 'erfolgreich' ist.

Die Frage ist Unfug; ganz, ganz grober Unfug.

Ein Weblog ist ein Werkzeug. Nicht mehr. Wie es zu nutzen ist, hängt vom Ziel ab.

"Sagen Sie mir auf einer Skala von 1 bis 10 für wie wichtig Sie folgende Faktoren halten: 1. Aktualität."

Unfug!

Muss es aktuell sein? Kommt drauf an. Wenn man über aktuelle Ereignisse informieren will vermutlich schon, nicht? Wenn man allgemeine Informationen verteilen möchte, vielleicht gar nicht!

"Sollte es persönlich geschrieben sein?" "Sollen nur Unternehmensinformationen oder auch andere Nachrichten drin stehen?" "Soll der Autor auch was von sich schreiben?"

Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum Unternehmen (hier: Ein DAX-Konzern) unbedingt "erfolgreiche Weblogs" haben wollen. (Na, stimmt nicht, kann ich schon: Alle reden über Weblogs und irgendwie sind sie das große neue Ding, nicht? Tja.) Als hätte man keine wesentlicheren Kommunikationsziele. Als hätte man keine Kundenbeziehungen, von denen man ausgehen könnte. Als müsse man jetzt, nur weil ein simples Hypertextpublikationsinstrument erfunden worden ist, das Internet mit neuen Publikationen aufmischen.

Es ist Unfug.

Weblogs sind wichtig. Jedes Unternehmen sollte sich damit auseinandersetzen. Aber wer dann nur auf die Frage "Und wie machen wir jetzt ein erfolgreiches Weblog?" kommt, dem fehlt wirklich die Phantasie.

Ich helfe gerne: Diese Vorträge, die ich halte, drehen sich nicht um "erfolgreiche Weblogs". Sie drehen sich um erfolgreiche Unternehmen. Darum, Kunden zu verstehen. Darum, wie Kommunikation im Internet funktioniert. Was Leute da genau im Internet machen und warum. Was das für Unternehmen bedeutet. Was deren Handlungsoptionen sind.

Ich benötige ein Buchungsformular auf meiner Website.

[31.01.06] Siehe auch Silkester erzählt » 5 Antworten zu Weblog-Erfolgsfaktoren für eine andere Auffassung.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

...

Silkester erzählt: 5 Fragen zu Weblog-Erfolgsfaktoren (31.01.06 14:55)

 

Erinnert mich an einen alten Werbespot (war glaube ich IBM):

"Hier steht: Wir müssen ins Internet."
"Warum?"
"Steht hier nicht."

Viele Grüße, André Engelhorn

André Engelhorn am 27.01.06 12:04 #
 

Herr Röll entdeckt den Unfug. Hihi!

[ernsthaft]Stieß mir auf, weil es lustig klingt und das Wort viermal wiederholt wird.[/ernsthaft]

Kossatsch am 27.01.06 12:45 #
 

"Blödsinn" war schon belegt. ;-) Und Blödsinn ist es auch nicht: Es ist Unfug.

Martin Röll am 27.01.06 12:53 #
 

Geh nicht so hart mit ihr ins Gericht... Auch wenn ich deine Argumentationsweise mehr als verstehen kann und meine Gedanken bei meinem Telefonat mir ihr in eine ähnliche Richtung gingen, kann ich das Unternehmen verstehen. Ein direkter und zur Zeit erfolgreicher Konkurrent hat schon Erfahrungen mit Weblogs gemacht und da wollen sie eben mitmischen. Zudem steht das Unternehmen momentan nicht sehr gut da und bevor negative Kundenmeinungen in Blogs veröffentlicht werden, wollen sie sich zuvor schon einmal Gedanken über Blogs gemacht haben.

Natürlich ändert sich nichts daran, dass die Fragen unvorteilhaft gestellt waren. Aber so geht es allen bei der ersten Umfrage. Meine Umfrage zu meiner damaligen Diplomarbeit war auch unvorteilhat formuliert und ging beinahe in die Hose.

Im übrigen vermute ich, dass das Unternehmen gar nicht die Idee zur Studie hatte. So wie ich das von diesem Unternehmen kenne, wird die Initiative eher von den Studenten bzw. Partneruniversitäten ins Unternehmen hereingebracht.

Grüße,
sven

Sven am 27.01.06 13:20 #
 

Das ist ein bisschen schlimmer, als dass "die Fragen unvorteilhaft gestellt sind": Es geht um eine grundsätzliche Herangehensweise an ein Thema, um ein Grundverständnis, was Weblogs eigentlich sind. Das fehlte hier. Wobei: Vielleicht schafft sie es ja, die Sichtweise, aus der ihre Fragen gestellt waren, zu argumentieren. Das fände ich spannend.

Martin Röll am 27.01.06 13:27 #
 

Du bekommst ja die Ergebnisse hoffentlich bald zugeschickt...

Ich hatte mir im Telefonat verkniffen, nach der zugrundeliegenden Definition von Corporate Weblogs zu fragen. Bin aber gespannt, was sie darunter verstehen wird. Ich vermute mal, von allem etwas.

Die Idee mit dem Buchungsformular finde ich übrigens gut ;-)

Sven am 27.01.06 13:33 #
 

Ich wurde auch im Rahmen dieser DA befragt und hatte beim Anschauen des Fragebogens, den ich vor dem Telefonat zugeschickt bekam, ähnliche Gedanken bzw. eigentlich immer das Gefühl, bei den Fragen "Kommt drauf an" antworten zu müssen. Im persönlichen Gespräch konnte ich meine Sicht dieser Dinge dann hoffentlich entsprechend differenziert vermitteln; es zeigt sich einfach, dass für bestimmte Zwecke standardisiert abgefragte Informationen nicht ausreichen, sondern man sich ausführlicher über Potenziale und Strategien von Blogs in der Organisationskommunikation unterhalten muss.

Jan Schmidt am 27.01.06 13:38 #
 

Auch ich war Teil dieser Befragung. Ich habe das Telefonat eröffnet mit einer Gegenfrage: "Ist das Auto ein gutes Fortbewegungsmittel? Ja, vielleicht, nein, weiss nicht."

Die richtige(?) Antwort liegt irgendwo dazwischen und führt zwangsläufig zu einer Diskussion über Individualverkehr, Parkplatznot, Benzinpreis, öffentliche Verkehrsmittel, Komfort, etc.

Nicht jede der Fragen lässt sich binär beantworten; "kommt drauf an" habe ich deshalb ebenfalls entsprechend oft verwendet.

Wenn die Dame aber gut zugehört hat, hat Sie inzwischen eine Menge über Weblogs in der Unternehmenskommunikation gelernt.

Heiko Hebig am 28.01.06 14:28 #
 

Ich vermute, dass das Unternehmen eine einfache Antwort auf die Frage "Was habe ich davon?"/"Was bringt es mir?" erwartet. Knackig, effektiv, "das bringt uns voran, so ein Weblog".

Es ist der gleiche Sinn, der die Frage formuliert "Wieviel Geld muss ich dieses Jahr in Werbung stecken?"

Dass ein Weblog ein Mittel zum unmittelbaren Dialog ist, also gerade keine Einbahn-Kommunikation, und zum zweiten im Gegensatz zur klassischen Werbung nicht laut Plärren muss, um Wellen zu schlagen, ist ungewöhnlich.

Matthias Kryn am 28.01.06 22:56 #
 

Noch ein ernsthafterer Nachsatz: Es fehlt nicht nur die »grundsätzliche Herangehensweise an ein Thema«, sondern M.E. ist dies ein weiterer Beleg für halbgare Propädeutik, wie sie an den Schulen und anschließend an den Universitäten betrieben wird. Mit ein bißchen Problembewusstsein - und das sollte man durch oder trotz Dozenten an der Uni eigentlich lernen - wären die Fragen ein wenig griffiger geworden, selbst wenn ich wenig Ahnung von Weblogs habe. Kommentar abzulegen im Archiv »früher war alles besser« (war es gar nicht, ich weiß).

Kossatsch am 29.01.06 12:47 #
 

Heiko: Die Auto-Analogie gefällt mir. Die werde ich künftig auch öfters verwenden. Danke. (Ich habe noch eine mit einem Kugelschreiber und einem Notizblock, die ist aber nicht so griffig.)

Kossatsch: Aye, das war auch mein Gedanke. Ich bin einigermaßen erschrocken, mit welch schlechter bzw. nicht vorhandener Methodik sich hier wissenschaftlichen (naja, eher "wissenschaftlichen") Fragestellungen genähert wird.

Martin Röll am 29.01.06 14:16 #
 

@Heiko
als leidenschaftliche Autofahrerin sage ich beherzt und uneingeschränkt ja.

Ist das Auto schon in seiner vollendeten Form und tragen die Eigentumsverhältnisse und Nutzungsgewohnheiten den umweltpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in jeder Situation Rechnung oder könnte hier die zusätzliche Nutzung die veränderte Nutzung und die Optimierung des Fortbewegungsmittels Auto nicht noch mehr erreichen. Ja.

Wo also ist bei der Frage das Problem? ;-)

Silke Schümann am 31.01.06 15:53 #
 

Das Du mit Deiner Karre nicht durch die Wüste kommst, Silke. Oder durch die Fußgängerzone. Oder in einer Stunde von Backnang nach Dresden. Oder ohne Hilfsmittel nach Australien. Oder ins Prießnitztal. Zum Fischfang sind Autos auch Bockmist. _Da_ ist das Problem. Dass es dämlich ist, irgendein Werkzeug uneingeschränkt "gut" zu nennen, ohne zu wissen bzw. zu spezifizieren, was man eigentlich will.

Martin Röll am 31.01.06 16:04 #
 

Ein Auto ist durch Konstruktion und Bauart definiert und gibt die Rahmenbedingungen in eine großen Maße vor. Ich kann also sehr wohl diese Rahmenbedingungen als gegeben voraussetzen. Auch wenn ich für besondere Umweltbedingungen wie der Wüste zwingend weiter Rahmenbedingungen voraussetzen muss. Jedoch wird man auch hier je nach Kulturkreis mache Umweltbedingungen ausschließen dürfen.

Dies ist keine Frage der Definition Auto und schlußendlich deren Bewertung, sondern eine Frage wie ich mit einer Frage umgehe. Ich kann ein Werkzeug als gut bezeichnen, weil ich mir der Rahmenbedingungen bewußt bin und als bekannt voraussetze, da man mich nicht nach anderen Verkehrsmitteln gefragt hat.

Der Unterschied liegt in der Interaktion und nicht in der Betrachtung an sich. Wir sind uns einig, dass andere Fahrzeuge und Transportsysteme ihre Vorzüge oder auch Nachteile haben und nicht ohne Kontext betrachtet werden können, wenn eine Bewertung derer einbesozgen werden soll.

Doch muss ich nicht zwingend andere Fahrzeuge und Verkehrssysteme in die Betrachtung nehmen, wenn ich mich eben nur über Autos unterhalten will und die kann man grundsätzlich scheiße finden oder grundsatzlich gut, egal ob man deren gesamte Vor- Nachteile nun sehen will oder nur auf das schaut, was einem persönlich schmeckt..

Silke Schümann am 31.01.06 17:31 #
 

Woher nimmst Du die Sicherheit, dass sich Dein Gesprächspartner "der Rahmenbedingungen bewusst" ist und die auch noch genauso sieht, wie Du - und das nicht bei Automobilen, sondern bei einem für weite Bevölkerungsteile unbekannten neuen Phänomen /Werkzeug "Weblog"?

Martin Röll am 31.01.06 17:44 #
 

Das ist das Problem meines Gesprächspartners der einen Fachterminus gebraucht ohne diesen zu definieren. Oder aber Alternative zwei ich halte meinen Gesprächspartner für ein Windei, das mit Fachausdrücken um sich wirft und gebe jene Definition unaufgefordert dazu.

Es einfach als Unfug in dieser Öffentlichkeit abzukanzeln ist rüpelhaft und impliziert, dass man den Gesprächspartner für einen Schaumschläger und Windei hält oder doch zumindest keinen ebenbürtigen Gesprächspartner mit einem vergleichbar ausgestatteten Grundwissen.

Von einer Diplomantin aber kann ich voraussetzen, dass bei der Erarbeitung des Themas eine Wissensgrundlage geschaffen wurde und dass bei der Wahl ihrer Gesprächspartner, sie diese Grundlage ebenso voraussetzt.

Nur mal so in den Raum geworfen, ohne den Rest des Gespräches zu kennen.

Es ist nun mal der Eindruck, der entsteht beim Betrachten der Angelegentheit durch den gewährten Türspalt, der zugegebener Maßen kein klares Bild abgibt. Schließlich habe ich nicht die Möglichkeit zu prüfen, ob meine Mutmaßungen und Annahmen zu den Rahmenbedingungen des Interviews zutreffen oder aber hier nur die Spitze des Eisberges von einem an Peinlichkeit nicht zu überbietenden Fragebogens, der vor Unkenntnis der Materie troff, miterleben durfte und ich Deinen emotionalen Ausbruch nach straffer Selbstdiziplinierung und hart ausgefochtenem inneren Kampfe in den wenigen übrig geblieben Zeilen entdecke. ;-)

Silke Schümann am 31.01.06 18:57 #
 

Das ist ein mir ein bisschen zu einfach, die Verantwortung einfach auf den Gesprächspartner abzuschieben und ihn vollzutexten, obwohl man nicht sicher ist, dass er die Begriffe genau so benutzt, wie man selbst. Das hilft der Kundin - oder hier der Diplomandin - auch nichts, wenn man ihr dann schöne Dinge über A erzählt, während sie die ganze Zeit B im Kopf hat. Aber jeder so wie er mag.

Martin Röll am 31.01.06 19:04 #
 

Wir beide Definieren auch Auto nicht im Vorfeld, obwohl sich hier ebenfalls Jahrelang referieren liese und ich vielleicht bei Auto primaär an meinen alten kleinen Citroen oder an einen Golf denke und Du an BMW oder Passat und sich daraus ganz andere Einsatzgebiete und Zielgruppen oder auch Versicherungsklassen knüpfen.

Da wir immer nur eine Annäherung schaffen und nie eine Übereinstimmung in Dialogen und dem gewöhnlich darin enthaltenen Versuch einer Verständigung, Stichwort Maturana und die erfundene Wirklichkeit.

Dürfte ich das Unwort des Zeitalters bestimmen, so käme nur eines in Frage: kommunizieren. Ein Autor kommuniziert nicht mit seinem Leser. Er sucht ihn zu verführen, zu amüsieren, zu provozieren, zu beleben. Welch einen Reichtum an (noch lebendigen) inneren Bewegungen und entsprechenden Ausdrücken verschlingt ein solch brutales Müllschluckerwort! Mann und Frau kommunizieren nicht miteinander. Die vielfältigen Rätsel, die sie einander aufgeben, fänden ihre schalste Lösung, sobald dieser nichtige Begriff zwischen sie tritt. Ein Katholik, der meint, er kommuniziere mit Gott, gehört auf der Stelle exkommuniziert. Zu Gott betet man, und man unterhält nicht, sondern man empfängt eine Heilige Kommunion. All unsere glücklichen und vergeblichen Versuche, uns mit der Welt zu verständigen, uns zu berühren und zu beeinflussen, die ganze Artenvielfalt unserer Erregungen und Absichten fallen der Ödnis und der Monotonie eines soziotechnischen Kurzbegriffs zum Opfer. Damit leisten wir dem Nichtssagenden Vorschub, das unsere Sprache mit großem Appetit auffrisst. – Botho Strauß (Der Untenstehende auf Zehenspitzen, 2004, ISBN 3-446-20491-1)
Sekundarquelle: Definition Kommunikation Ich schiebe keine Verantwortung in die eine oder andere Richtung. Ich stelle nur fest, dass das Label Unfug einen Unwillen zur Verständigung ausdrückt und man weder den Code als hinreichend übereinstimmend voraussetzt noch, da es Dir wichtig ist, diese Übereinstimmung bei den Dialogpartnern sicherstellt, in dem man die eigene Definiton und den eigenen Kontext soweit eingrenzt, dass die Antwort mit mehr als einem Unfug beantwortet kann und damit überhautpt einen sinnvollen Dialog zur gegenseitigen Verständigung ermöglichst.

Unfug ist eine Mauer, die erst einmal überwunden werden will. Sie ist hoch, denn wird dahinter nichts sinniges gefunden, beinhaltet dies eine Gesichtsverlust.

Ich bin aber der Meinung, dass hinter Deiner Mauer "Unfug" sehr viel Sinnhaftes gefunden werden kann. Das Wort wurde destruktiv gebraucht. Damit verbaust Du die Annäherung an die Frage auch für die, die in der Tat keine gemeinsame Basis haben. Laufen Sie doch Gefahr mit einer unbedachten Frage "Unfug" zu reden und wer will das schon.

Verständigung ist nie eine einseitige Aufgabe. Schließlich ist, wie man sieht, selbst eine Grundlage der Begriffsverständnisse, welche schließe ich ein und welche nimmt man als gegeben nicht zuletzt immer auf die Gefahr des Missverständnisses an, die als Voraussetzung für das Gespräch gelten dürfen.

Mag sein, dass ich nach Art der Ents, zur hastigen Sorte Gesprächspartner zähle. ;-) Aber können wir uns immer damit aufhalten, sicherzustellen, dass der Konsens bombenfest auf alle Begriffe zutrifft? Selbst Baumbart der Ent verzichtet auf die Nennung seines Namens und einigt sich mit den Hobbits auf einen kürzen Code "Baumbart, Fanghorn, Herr des Waldes".

Wenn Du ohne eine genauere Definition nicht zufrieben bist, dann ist es in der Tat Deinen Verantwortung diese Klärung herbeizuführen.

Silke Schümann am 31.01.06 23:09 #
 

Es tut mir wirklich sehr Leid, dass Dich die Verwendung des Begriffs "Unfug" so erregt hat. Die Schlüsse, die Du aus der Verwendung über meine Haltung ziehst, sind falsch.

Martin Röll am 01.02.06 09:18 #
 
Von einer Diplomantin aber kann ich voraussetzen, dass bei der Erarbeitung des Themas eine Wissensgrundlage geschaffen wurde und dass bei der Wahl ihrer Gesprächspartner, sie diese Grundlage ebenso voraussetzt.
Liebe Frau Schürmann, das ist eben nicht unbedingt so, unbeachtet anderer Argumente. Und Herr Röll (denkt der wirklich nur an BMW und Passat?) bloggt hier, er darf also gerne einen Ton wählen, der in einem Exposé oder einem Seminar deplaziert wirkt. Es ist konstruktiver, einer Diplomandin (sic) eine verquere Methodik um die Ohren zu hauen als diese einfach hinzunehmen. Kossatsch am 01.02.06 11:06 #
 

Gewöhnlich denkt man beim Fahrzeug an seine Lieblingsmarken zu erst, auch wenn man weitere Marken kennt. Ob diese Marken nun tatsächlich oder nicht die Lieblingsmarken von Martin Röll sind ... gepfiffen drauf.

Und, Herr Kossatsch, doch ich darf und muss sogar, denn ich kann nicht bei jedem Gespräch bei Adam und Eva anfangen. Die Mickey-Mouse-Studenten waren zumindest zu meiner Zeit in der Minderheit. Und Texte gibt es hinreichend.

Aber in diesem Echo-Chamber ist das vergebene Liebesmüh, wir drehen uns im Kreis. Vielleicht ein letztes: die Zeit schreitet voran und mehr und mehr Menschen wissen was ein Weblog ist. Das Mädel ist nicht die erste, die eine Diplomarbeit dazu schreibt.

Silke Schümann am 02.02.06 00:29 #
 

Belassen wir's dabei. Ich lasse die Kommentarfunktion auf, bitte aber darum den "Schümann-Thread" (ich nenne ihn mal so) nicht fortzusetzen. Nur neue Argumente oder andere, mit dem Eintrag zusammenhängende Dinge, bitte.

Martin Röll am 02.02.06 09:27 #