17. September 2005

[ Knowledgework und PIM ]

Spuren hinterlassen, gefunden werden

In ihrem Weblogeintrag "Unexpected knowledge sharing: on recording and discoverability of knowledge traces" greift Lilia Efimova zwei Ideen zum besseren Wissensaustausch außerhalb definierter Prozesse auf:

  1. Die "Nachfrage" sichtbar zu machen
  2. "Angebotsseitig" das Hinterlassen und Auffindbarmachen von "Spuren" zu fördern.

Beide Ideen habe ich schon öfter diskutiert (die zweite nicht ausführlich genug. Da steckt noch mehr drin, als bisher in der deutschsprachigen Literatur beschrieben ist). Es ist interessant, dass sie immer wieder auftauchen und sich von "interessanten Ideen" (damals, 2001) zu ganz zentralen Konzepten entwickelt haben.

Wissensarbeiter sollten Spuren hinterlassen, die von anderen gefunden und aufgenommen werden können. So können

  • andere von der Arbeit profitieren
  • die Wissensarbeiter gefunden werden - und vom Austausch mit anderen gewinnen

Wir hinterlassen in der Arbeit mit digitalen Medien ohnehin Spuren. Sie sollten jetzt anderen auffindbar gemacht werden. Weblogs und andere Social Software, z.B. Bookmarking-Dienste à la del.icio.us sind Werkzeuge, die solche Prozesse fördern.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

Um die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer, inbesondere in Unternehmen zu fördern sind zwei Puntke ganz wichtig.Spuren des eigenen Wissens zu hinterlassen (Blogs, Fachartikel, ....)Wissensnachfrage sichtbar machen - Was brauche ich, was will ich ... (F

wachstumsblog: Wissensarbeiter sollten Spuren hinterlassen die andere finden können. (19.09.05 06:56)