31. März 2005

[ Systemik und Komplexität ]

Dave Pollard: Domestic Security: Some Complex Thinking

Dave Pollard schreibt über Komplexität und Innere Sicherheit.

It is likely that the Department of Homeland Security (which is now the largest state-run organization on the planet) will go down in history as the poorest investment in human history -- an operation that has churned through trillions of dollars (possibly enough to eradicate world poverty and a dozen of the biggest killer diseases on the planet at the same time), and accomplished absolutely nothing.

Er zeigt eine Tabelle, die unterschiedliche Ansätze zur Inneren Sicherheit, die der Konservativen und die der Progressiven, zeigt. Dann stellt er fest, dass alle gezeigten Interventionen Interventionen in komplizierte, aber nicht komplexe Systeme sind.

Er schlägt Techniken zum "komplexen Denken" vor, die er einem Beitrag von Dave Snowden entnommen hat.

Besonders gefallen hat mir:

Focus on effectiveness (with requisite diversity and allowance for inefficiency for adaptability) rather than efficiency

Zum Schluss stellt er einige Überlegungen an, wie man über die Innere Sicherheit "komplex Nachdenken" könnte. Leseempfehlung.

[Nachtrag] Interessant ist an seinen Überlegungen, dann man sich nichtmal seiner Auffassung zur Komplexität anschließen muss, um grundsätzlich seiner Empfehlung folgen zu können. Wenn man Interventionen wie das Department of Homeland Security finanziert, die möglicherweise vollkommen ineffektiv sind, ist genug Budget für simplere, experimentelle Interventionen da.

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