18. März 2005

[ E-Learning , Lernen , Technologie ]

Heidi Schelhowe: Notebooks an der Uni: Nur ein neues Werkzeug?

Heidi Schelhowes Aufsatz "Nur ein neues Werkzeug?" (Eintrag in Beats Biblionetz), der im Buch Didaktik der Notebook-Universität erschienen ist, befasst sich mit dem Einsatz von Notebooks an Universitäten und berichtet von einem Projekt aus Bremen.

Auf zwei Aspekte will ich speziell hinweisen:

  1. Als entscheidend (und wichtiger als die Hardware in Form von Laptops) für die Mobilität erwies sich jedoch das Angebot lehrveranstaltungsbegleitender Kommunikations-bzw. Lernplattformen. „Mobile Campus bedeutet für uns nunmehr“, so schreiben Elin-Birgit Berndt und Fritz Frey in ihrer Auswertung der Deutsch-Vorhaben, „dass die Studierenden überall, jederzeit auf ihre Daten zurückgreifen können.“ Sie betonen, dass das Notebook zu einer Metapher für Mobilität geworden ist, es jedoch vielmehr auf den gemeinsamen Netzort ankomme, der sowohl vom Computer zuhause, aus dem Computerlabor an der Universität wie auch vom Laptop zu erreichen ist.
  2. In unseren Projekten wird deutlich, dass sich Digitale Medien gut für eine stärkere Kooperation unter den Studierenden nutzen lassen. Die Kommunikation untereinander über die jeweiligen Arbeitsergebnisse und über die Prozesse des Lernens
    werden unter anderem dadurch gefördert, dass die Produkte der Studierenden nicht (nur) auf dem Schreibtisch der DozentIn landen, sondern – für alle sichtbar – schon als Zwischenergebnisse präsentiert und diskutiert, danach überarbeitet und als Ergebnis wieder allen zur Verfügung gestellt werden können.

Interessant auch: Markus Dresel, Albert Ziegler: Notebookeinsatz beim selbstgesteuerten Lernen.

In meinem Buchkapitel für das Handbuch E-Learning, das nächsten Monat erscheint, beschäftige ich mit dem Einsatz von Weblogs und RSS im E-Learning und gehe auf die Nutzung von Gruppenweblogs und persönlichen Weblogs als Werkzeuge für das Lernen ein.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.  

Dabei gilt aber, dass das Vorhandensein einer funktionierenden Plattform allein nicht ausreicht. Sie erfüllt nur dann ihren Zweck, wenn sie von Anfang an stetig so "gefüttert" wird, dass ihre Nutzung für die Studierenden zu jedem Zeitpunkt attraktiv ist.

helma pasch am 13.03.06 17:51 #
 

Völlig sinnlos erscheint mir persönlich das.. Ein Disput wo es um Nütlichkeit von Laptops geht.. Mfg.

VoinG am 14.06.06 01:03 #
 

Och.

Martin Röll am 14.06.06 11:03 #