20. September 2004

[ Geschichten ]

London-Bekanntschaften

Ich habe in London eine Reihe interessanter Leute kennengelernt:

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Adrian Tang ist der Inhaber des Camera Café auf der Museum Street in London, gleich um die Ecke des British Museum. Sein Laden ist vorne ein auf alte analoge Kameras spezialisiertes Fotografiefachgeschäft und hinten ein Café. Es gibt ein paar Plätze an kleinen, runden Tischen fast im Laden, ein paar ruhigere, mit Zeitschriften und einer kleinen, ziemlich skurrilen Bibliothek im hinteren Raum (das erste Buch, das mir in die Hand fiel, war das "Womens Health Handbook", Ausgabe irgendwann in den 70ern), außerdem sehr bequeme Sessel und kuscheligere Atmosphäre im Keller. An der Bar gibt es eine Reihe Notebooks mit Internetzugang für für London unschlagbare 50 Pence für 15 Minuten. Wer mit eigenem Notebook unterwegs ist kann sich kostenlos ins WLAN hängen. Im gesamten Café, auch im Keller, gibt es hervorragenden Empfang. Cappuccino und Mocha habe ich gestestet und kann ich empfehlen. Werbung, Werbung, Werbung: The Camera Café, 44 Museum Street, London WC1A 1LY.

Maggi Jones lief am Freitag Abend durch Chinatown und blieb einen Moment zu lange rückwärts vor dem Fenster des chinesischen Resaturants, in dem ich mit ein paar anderen BlogTalkern saß, stehen und ließ die Linse ihrer Kamera einen Moment zu lange in meine Richtung zeigen. Ein Gespräch im Regen: Sie ist professionelle Fotografin und Autorin, stammt aus Kanada, lebt in Spanien und arbeitet gerade an einer Dokumentation über Chinatown.

The Amazing Assaf ist Profischlagzeuger und spielte Freitag Nacht in der U-Bahn-Station am Piccadilly Circus. Seine Beats wären schon beeindruckend genug gewesen, aber als er dann auch noch anfing mit drei Stöcken zu jonglieren ohne den Groove zu unterbrechen... Großartiger Drummer. Hier ist ein Video. (WMV, 200 KB)

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