10. Juni 2004

[ Live Blogging ]

[WOS3] Eben Moglen und die Zukunft der Telekommunikation

Eben Moglen hält seine Keynote und baut eine Vision einer Zukunft, in der jeder mit jedem frei kommunizieren kann: Gesprächszeit wird nicht mehr pro Minute, pro Tick, pro Leitung, pro Kilobyte gemessen und bezahlt werden müssen. Die Menschen werden selber das Netz bauen. "Deutsche Telekom will be heartbroken."

Wir bauen gerade ein Mesh aus WLAN-Strecken. Wir werden fast alle Telekommunikation darüber abwickeln können. Welche Zukunft haben Telekommunikationskonzerne?

[Nachtrag] Artikel auf heise (Stefan Krempl berichtet von der WOS): heise online - WOS3: Der Kampf ums freie Breitband-Spektrum

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Wir haben mal in einem Wiki an folgender Idee rumüberlegt:
* smart dust (Nanobots)
* aufgebracht auf menschliche Haut (unser term: nanoskin)
* mit Wlanfähigkeiten (braucht "smart dust" sowieso)
* mit Funktionen wie ein PIM (also so ne Art 'skin-top-computer')
* das kombiniert mit P2P/'distributed computing' bzw. eben so ein 'Mesh'.

So und dann überlegt man was der 'digitale underground' mit so etwas anfangen würde bzw. zu welchen 'globalen rechenprojekten' man so etwas benutzen könnte.

Also zum
* Codeknacken (Geheimdienste haben Angst)
* simulieren von Börsenbewegungen (globale Konzerne haben Angst)

Die Plot-Idee für den SF-Roman war: Die Nanoskin-Leute kommen drauf, dass irgendwer die Börsenentwicklung manipuliert und dann bricht die übliche Verfolgungsjagd aus.

Ach ja, die URL : ZukunftsText

Oliver Gassner am 14.06.04 11:42 #