20. März 2004

[ Wissensmanagement ]

Vom Wert der Freizeit

Hier ist eine Geschichte, die mir Martin Dugage gestern erzählt hat:

Er arbeitete mal in einem Unternehmen, in dem alle Mitarbeiter 20-30% ihrer vertraglichen Arbeitszeit einfach frei hatten. Sie nutzten das, um zu faulenzen, Tennis zu spielen und im Garten spazieren zu gehen.

Martin erzählte, dass das unglaublich wertvoll war. Warum? "Wenn ein Mitarbeiter ein Problem hatte, wusste er immer direkt, wen er fragen musste. Und: Der hatte Zeit!"

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.  

was war das für eine firma? tollenueideenimjahre1989.com oder wirwissennichtwaswirtun-aberwirhabeninternet.de?

;)

amano.ncr am 22.03.04 10:35 #
 

Das war ein bekanntes Großunternehmen der Aerospace-Industrie.

Martin Roell am 23.03.04 09:09 #
 

Und wann war das?

amano.ncr am 23.03.04 13:13 #
 

Ich weiß nicht. Frag ihn! (Er spricht mindestens Englisch und Französisch. Wenn ich übersetzen soll, schreib es mir, dann übersetze ich und leite das weiter.)

Martin Roell am 23.03.04 14:10 #
 

Das ist mir zu französisch da auf dem seiner Seite und auch eh nicht wichtig genug.

Realistisch gesehen ist es ja eigentlich inoffiziell in allen Firmen so, besonders in solchen die eh gerne Geld verschleudern. Die haben dann ganz viele Mitarbeiter die schlecht bezahlt und behandelt werden, und die sind dann aus arbeitertypischem trotz eh nur zu 20-30% Produktiv, also gerade produktiv genug um nicht gekündigt zu werden.

Dann haben die ja eh 70% Freizeit, also sabbeln über dies und das, nur halt nicht offiziell.

amano.ncr am 23.03.04 15:58 #
 

(Der Link zu Martins Blog war falsch (er zeigte auf die französische Portalseite, nicht das (englische) Blog.) Ich habe ihn korrigiert.)

Ich glaube, dass Du die Situation hier falsch einschätzt. Das war ein äußert erfolgreiches, hochinnovatives Unternehmen mit gut bezahlten, motivierten Mitarbeitern. Ich glaube nicht, dass da in irgendeiner Weise Geld "verschleudert" wurde.

Martin Roell am 24.03.04 09:53 #
 

> Ich glaube nicht, dass da in irgendeiner Weise Geld "verschleudert" wurde.

Das habe ich auch niemandem unterstellt. Ich finde das ne ganz gute Sache.
Ich habe nur gesagt dass der Nutzen der Sache ja auch in Firmen gegeben ist die das nicht machen.

Die Lösung ist also ein netter Motivationsfaktor dessen Nachteile bereits existierende Gegebenheiten sind -> Also auf einfach: Top Sache das!

Leider bin ich ja Pessimist was die Umsetzung von schönen Sachen in Firmen angeht.

amano.ncr am 24.03.04 11:37 #