25. Februar 2004

[ Knowledgework und PIM , Wissensmanagement ]

Dave Pollard über Personal Content Management

Dave Pollard: Personal Content Management (Ausschnitt) Dave Pollard schreibt über Persönliches Wissensmanagement und Tools für Knowledge Worker.

Er stellt fest, dass das Herumschieben von Papier immer noch eine der wichtigsten Arbeitsarten von Wissensarbeitern ist und hebt hervor, warum das so ist. Tools müssen diese Eigenschaften (spatial flexibility, tailorability, browsability) auch haben.

Knowledgeworker brauchen also:

  • Eine Möglichkeit, Dokumente und Papier dreidimensional herumzuschieben. Jeder macht das auf seine persönliche Art, die andere nicht unbedingt nachvollziehen können.

  • Die Möglichkeit, Eigenes und Fremdes zu annotieren.

(Klingt ein bisschen wie die Idee von Magdalena Böttger.)

Dave hebt hervor, wie wichtig Kontext ist:

Context is critical to most knowledge work. In business conversations I have observed, three times as much time is spent understanding the context for an opinion or fact, as is spent actually understanding or debating the opinion or fact.

Wie Dave auch kürzlich ausgeführt hat unterstützt heutige "Wissensmanagement"-Software (ich schließe in den Begriff alles, was Wissensarbeit unterstützt, mit ein: Dateiablage, Dokumentenmanagement, Content Management etc) diese Prozesse praktisch überhaupt nicht. Die erste Generation Wissensmanagement ist am Ende und es kommt ein neues Paradigma, weg von großen, zentralistischen Systemen hin zu Systemen die Simple, Personal, Decentralized, Just-in-time sind.

Weblogs sind simple, personal, decentralized und just-in-time. Huch. Wie gut, dass bald BlogTalk ist. ;-)

[01.03.04] Siehe auch Stefanie Schulte.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.  

1. Knowledge Worker ist mein Lieblings-Unwort.
2. Knowledge Worker brauchen Notizzettel und Post-It Notes.
3. Es gilt auch hier: Wattu nicht merken kannst, muttu aufschreiben.

Heiko Hebig am 25.02.04 09:01 #