7. Januar 2004

[ Kommunikation ]

Terminologie

Lilia Efimova denkt über die Terminologie für ihre Doktorarbeit nach. Sie will über Wissensarbeiter schreiben, aber besonders auf die soziale Komponente der Wissensarbeit, das "Networking" eingehen. Sie überlegt deshalb, ob sie anstatt "knowledge worker" den Begriff "knowledge networker" verwenden sollte. Das Problem ist allerdings, dass dieser Begriff misverständlich ist.

_Knowledge worker_ is the one who does _knowledge work_. Following this logic _knowledge networker_ does _knowledge network_ :) It could be netWORK as used by Nardi, Whittaker & Schwarz, but their meaning is not mainstream too and means "networking part of work".

Sie führt dieses Problem noch weiter aus und nennt die Beispiele "Knowledge Management" und "Weblogs".

Viele Leute, die auf spezifische Aspekte bestimmter Themenfelder hinweisen wollen, entwickeln neue, eigene Terminologie. Lilia geht damit pragmatisch um:

(...) I do not believe that knowledge can be managed, but I use "knowledge management" because it establishes a common ground to start. If we go in depth I would introduce my assumptions about KM stressing that "of course, we can't manage knowledge"... Sometimes it feels as a bad compromise, but I choose it instead of starting with trying to address the same thing with different terms.

Ich halte es ähnlich. Es ist wichtiger, die Gemeinsamkeiten zu betonen, als mit einer Abgrenzung zu starten und erst später zu entdecken, dass die meisten Ideen deckungsgleich sind.

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