11. Dezember 2003

[ Meta E-Business Weblog ]

Google AdSense TextAds

Auf den Archivseiten der einzelnen Einträge stehen ab heute testweise Anzeigen aus dem Google AdSense-Programm. Bitte sagt Bescheid wenn die nerven, buggen oder merkwürdige Dinge passieren.

Related Link: Google AdSense für nicht-englische Websites (9. Juli 2003)

[13.12.2003] Gerhard Schoolmann hat einen ausführlichen Artikel zu AdSense. Pflichtlektüre für jeden, der damit anfangen will.

[Update 06.01.04] Weil ich so oft danach gefragt werde: Ja, es läuft gut. Google verbietet, Zahlen bekannt zu geben, deshalb keine Details. Ja, es läuft gut. (Bedenkt allerdings, dass dieses Blog viele ziemlich spezialisierte Seiten und viel Traffic hat. Ob AdSense für "kleinere" Blogs Sinn macht, kann ich nicht sagen.)

[03.02.04] Tim Bray über seine ersten Erfahrungen mit AdSense(via Haiko Hebig)

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.  

- buggy sieht es nicht aus, lediglich daß bei mir in der Kommentarview der rechte Divcontainer (Navispalte) nach unten gerutscht ist (unten = unterhalb der Kommentarmaske)

- Adsense tun mE optisch nicht nerven

Robert Basic am 11.12.03 13:19 #
 

also erstens komm ich hier vorbei um zu lesen und nicht um hier "TuneUp Utilities 2003" feil geboten zu bekommen. dass deine geschäfte soo schlecht laufen dass du dies nötig hast glaub ich dir nicht. ich werf aber gerne 10 cents innen hut wenn die adwords dafür wieder wegkommen :-P
zweitens legt sich der murks da über das ü und das b von "über diese seite" auf der rechten seite (mozilla, win)

Moe am 13.12.03 11:52 #
 

Willst Du wirklich alle 5 Minuten 10 Cents in den Hut werfen, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr?

Gerhard Schoolmann am 15.12.03 18:50 #
 

Meine Erfahrung mit AdSense seit etwa 10 Tagen: Klickraten zwischen 1% und 2%, im Schnitt 12 Cent Erlös pro Klick, d.h. 0,1 bis 0,2 Cent pro Page Impression.

Bei zum Beispiel 3000 Page Impressions am Tag sind es 3 bis 6 Euro Dollar täglich, also 90 bis 180 US$ im Monat.

Entscheidend für die Relevanz der angezeigten GoogleAds ist die Relevanz der Seite, sprich Text, Verlinkung eingehend und ausgehende Links. Sehr sinnvoll scheint mir, die besten Keywords in den Titel aufzunehmen und auf entsprechend relevante Seiten, zum Beispiel im ODP zu linken.

Google rotiert und optimiert die Anzeigen auch fortlaufend.

Ich denke, wir sind hier auf ein neues Geldfass gestossen. Denn was heute bereits Kleingeld einbringt, kann schon in wenigen Monaten ein Vielfaches sein.

Pittiplatsch am 07.01.04 00:33 #
 

Ein paar Zahlen hat auch Dr. Web publiziert.

Martin Röll am 07.01.04 10:18 #
 

Nix für ungut, Martin, aber mich stören die Dinger. Gut, im Vergleich zu Exzessen wie dem Samsung-Video, dass auf Spiegel.de losplärrt wenn man einmal unvorsichtig die Maus bewegt, sind die GoogleAds geradezu dezent. Aber so ein Weblog ist ein persönliches "Ding", und seine persönlichen Dinge pflastert man nicht mit Werbung. Wenn Du Bildchen malst beklebst Du diese doch auch nicht mit Werbung, oder? ;-)

Ein paar Euro für Webspace und den verhältnismäßig geringen Traffic, den selbst ein gut besuchtes Weblog verbrät, sollte man sich auch ohne solchen unschönen Dinge leisten können.

Ralf G. aus W. am 07.01.04 12:16 #
 

Schaut Euch mal den Document Tree an, (geht mit Mozillas DOM Inspector, Tools - Web Development - DOM Inspector, dann File - Inspect a URL), der Anzeigen-Balken besteht aus diversen ineinader verschachtelten Tabellen innerhalb eines Iframes und ist komplexer als der ganze Rest des Dokuments. Natürlich alles nur dann, wenn javascript aktiviert ist - sonst gibts keine Ads.

Deshalb performen die Seiten auf alten Rechner auch nicht sehr gut, wenn man zum Beispiel die Breite des Browserfensters ändert, gibts komische Effekte.

Ansonsten schon ein interessantes Geschäftsmodell, nachdem man schon dachte, Online Werbung sei tot. Ein Problem sind natürlich Gefälligkeitsklicks, nehmen sie überhand, gehen die Preise in den Keller. Oder koppelt Google die Ausschüttungen indirekt an generierte Umsätze?

Markus Glötzel am 07.01.04 16:46 #
 

Nachtrag:

Bei Gelegenheit sollte man mal untersuchen, welche Daten vom Browser zu Googles Adserver gesendet werden, etwa Referrer etc, selbst wenn man nicht auf die Anzeigen klickt.

Markus Glötzel am 07.01.04 17:09 #
 

Da dürfte es nicht viel zu untersuchen geben: Das sind ganz normale HTTP-Requests auf die Inhalte des IFRAMEs, die also "komplett" mit Referrern etc gesendet werden dürften.

Martin Röll am 07.01.04 17:15 #
 

Klar sind es normale http-Transaktionen, was auch sonst. Trotzdem ergibt sich da IMHO einiges an Möglichkeiten. Über das javascript könnte man den Referrer der eigentlichen Mutterseite auslesen, man könnte "innerhalb des iframes" einen cookie setzen, der dann auf ganz anderen Seiten mit google ads wieder ausgelesen werden könnte, sprich Benutzer tracken etc.

In diesem Zusammenhang ist auch dieser Link interessant:
http://www.google-watch.org/cgi-bin/cookie.htm
(Googles "preferences Cookie" hat eine unique ID und hält für über dreißig Jahre.)
Aber da Google ja jetzt public geht, wird man in einiger Zeit auch wissen, in wie weit Vermarktung von gesammelten Daten oder deren Auswertung zum Geschäftsmodell gehört.

Markus Glötzel am 07.01.04 19:37 #
 

Aye, danke für die Erläuterung.

Die Verschwörungsdiskussion hier bitte nicht fortsetzen. Ich hab die schon zu oft geführt.

Martin Röll am 07.01.04 20:26 #
 

Um mal wieder zum eigentlichen Thema zu kommen:
Ich finde AdSense überhaupt nicht nervig und ein ideales Medium um sich ein paar Euro zu verdienen. Auf jeden Fall besser wie irgendwelche Banner oder Popups.

Dominik Meyer am 18.01.04 22:34 #