3. Dezember 2003

[ Management , Transparenz , Trends ]

Transparenz

Im aktuellen ACM Ubiquity gibt es ein Interview mit David Ticoll, einem der Autoren von The Naked Corporation" über Transparenz.

Ein paar ausgewählte Zitate:

"It is often in the best interest of boards to publicize things because they can use that as a mechanism for a sober second thought. "If we can't defend this publicly, maybe we shouldn't do it.""

Ich musste spontan an die Diskussion um Florian Gerster und den WMP-Beratervertrag denken.

Früher oder später wird alles transparent. Es ist deshalb nur sinnvoll, gleich damit umzugehen.

The point is that we live in a transparent world. You can run from transparency but you can't hide from it.

Schön ist in dem Zusammenhang die Unterscheidung zwischen active transparency und forced transparency:

Active transparency is when a company proactively works with (...) stakeholders to meet their expectations around sharing of information and accountability. (...)

Forced transparency happens when employees or customers force transparency upon a company. Forced transparency is when employees go to vault.com and share gossip about the nonsense that's happening in their company.

John Moore hat das neulich in Brüssel schön formuliert: "When there is a Website called 'internalmemos.com" there no longer is such a thing as an internal memo."

Unternehmen haben keine Wahl. Die Kunden und die Kapitalmärkte werden Transparenz fordern. Die Unternehmen können jetzt entweder abwarten bis der Druck zu groß wird und sich dann gesetzlichen oder quasi-gesetzlichen (Corporate Governance Kodex) Regeln beugen oder proaktiv tätig werden. Wer das tut, bekommt einen Wettbewerbsvorteil und erhöht seine Flexibilität.

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