18. November 2003

[ E-Commerce ]

Bezahlen ist besser.

"Die Zeiten, in denen Content generell online umsonst angeboten wurde, ist endgültig vorbei. Und das ist gut so. Im Gegensatz zum Prinzip "Content for free" bürgt Paid Content für eine gewisse Qualität der Inhalte."

Sagt Klaus Eck. "Bezahlinhalte - das bessere Internet-Konzept".

Genau. Wenn ich mein Blog jetzt Paid Content wird und Ihr alle 5 Euro in die Kasse zahlt, wird der Text gleich besser, oder?

Das Anbringen eines Preisschilds steigert die Produktqualität nicht.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.

Geht Paid Content etwa so? ;-) Oldenburg (ots) - Die 17 wichtigsten Websites f�r Medienmacher stellt der Webkatalog Journalistenlinks.de in einem v�llig neuartigen eZine vor. Das eZine umfasst 43 S...

PlasticThinking: Moe's Blog.: Paid Content..? (20.11.03 17:33)

Wer Inhalte im Internet verkaufen will, der muss sich natürlich bezahlwilliger Nutzer gewiss sein. Relativ einfach kommt man an die heran, wenn man exklusive Inhalte bietet, die sonst keiner hat (aber jeder will). Nutzer werden nur sehr schwer dazu zu ...

Late Night Blog: Qualität entscheidet (21.11.03 11:30)

 

50/50 würd ich sagen.

Die Motivation eines bezahlten Journalisten ist evtl. grösser als die eines Praktikanten der sich ausgebeutet fühlt.

Nehmen wir mal an beide sollen einen Artikel über Spambekämpfung schreiben.

Der Praktikant errinert sich daran mal was von fake-mail gehört zu haben, kopiert den entsprechenden Beitrag beim Schockwellenreiter und stellt den Beitrag online.

Der bezahlte Journalist liest sich den Artikel beim Schockwellenreiter auch durch, recherchiert aber weiter, findet Beiträge bei den Urbanen Netizen und stellt einen Pro/Contra Vergleich auf, sucht noch mehr Material, zeigt Alternativen auf, führt evtl. noch ein paar kurze Interviews, gibt immer brav die quellen an und lässt den Artikel vom ebenfalls bezahlten Chefredakteur nochmals überlesen.

Wem sein Artikel wird jetzt wohl mehr Wahrheit beinhalten und wessen Artikel wird wohl mehr Informationsgehalt haben?

amano.ncr am 18.11.03 13:56 #
 

Amano, "Paid Content" bedeutet nicht "Bezahle den Redakteur" (gerichtet an den Verlag) sondern "Zahle für das Gelesene" (gerichtet an den Leser). Es verändert nichts an den Inhalten.

Martin Roell am 18.11.03 17:41 #
 

Ich würde es eher so sehen wie Amano.
Der betreffende Seite mit dem bezahlten Inhalt wird ja wohl viel daran gelegen sein, dass der Inhalt auch qualitativ hochwertig ist, weil wie sonst sollte sich dieser verkaufen lassen, wenn es ihn an anderer Stelle umsonst gibt??
Zumal Seiten mit "paid content" auch "bessere" Leute für sich arbeiten lassen können, die wiederum darauf bedacht sein dürften, nochmal für die Seite zu schreiben (Geld spornt halt an), um so noch mehr Aufträge zu bekommen. An dieser Stelle ist dann halt die Qualität von entscheidender Rolle, denn ein entsprechender Schreiberling wird wissen, ohne Qualität keine Aufträge.

KMB am 18.11.03 19:36 #
 

Wenn roell.net Paid Content wird, wird dieser Text nicht besser, aber roell.net wird anders. Ein längeres Zitat von Jane Mansbridge (hier, S. 161), eckige Klammern natürlich von mir:

So hat sich etwa in Studien über Arbeitsprozessen gezeigt, dass intrinsische Motivation von extrinischer Motivation verdrängt wird. Das heißt, sobald man für etwas bezahlt wird, was man früher aus Liebe zur Tätigkeit selbst getan hat [etwa Bloggen?], beginnt man, es nur noch für die Bezahlung zu tun. Extrinsische Motivation vermag jedoch intrinsische Motivation dann nicht zu verdrängen, wenn die materielle Belohnung so ausgestaltet wird, dass wie eine Anerkennung der intrinsischen Motivation aussieht [etwa PayPal-Spendentöpfe?] und nicht wie die direkte Bezahlung des Verhaltens (Deci/Ryan 1985, Frey 1994).

Alexander Svensson am 18.11.03 21:36 #
 

Nur das ich das jetzt richtig verstehe: Bei Betriebssystemen und Software führt die bezahlte Nutzung zu schlechterer Produktqualität, bei bezahlten Inhalten ist's gerade umgekehrt?

Im übrigen sehe ich ein gehöriges Maß an Blauäugigkeit, was die Bezahlmentalität im Internet angeht.

Wolfgang Flamme am 18.11.03 21:53 #
 

A
B

Heiko Hebig am 18.11.03 22:00 #
 

Für viele Angebote wäre das IMO ein Schuss in den Ofen. Der Konsument/Leser fragt sich nämlich irgendwann schon: Brauche ich das? Mir fällt spontan kein Webangebot ein, auf das ich nicht verzichten könnte, wenn ich dafür bezahlen müsste.
Das Beispiel von Klaus Eck hinkt auch ein wenig. Zwar habe ich versucht, die Mediadaten auf der Site von abqjournal zu finden, aber beim Betrachten kriege ich einen Augeninfarkt. Anyhow, nehmen wir einmal an, dass 50% der Abonnenten das Webangebot nutzen, dann läge die Auflage bei 70'. 2' Online-Abos entsprächen 2,8% Plus. Von einem riesigen Erfolg würde ich da nicht sprechen. Interessant wäre die Reaktion der 35' Abonennten, wenn diese noch ein paar Dollare extra für das Online-Angebot berappen müssten. Schätzungsweise ginge deren Zahl rapide zurück.
In diesem Zusammenhang finde ich auch die ewigen Amazon-Wunschlisten ziemlich banane. Entweder ich biete etwas für lau an, oder ich lasse es. Und wer behauptet eigentlich, dass wir ohne das ganze Webgedöns der Zeitungen, Funkstationen, Blogger etc. nicht leben könnten?

Wolfgang Jarausch am 18.11.03 23:06 #
 

martin, 5 euro und du siehst mich nie wieder ;-) das lesen kostet mich scwie schon genug, naemlich meine zeit, da werde ich nicht auch noch geld opfern. waere mal ein nettes experiment - wie viele leute vergraule ich, wenn ich eintrittsgeld nehme. nun denn, der paradigmenwechsel zum bezahlinternet ist gott sei dank noch nicht in sicht ;-)

Gerald am 19.11.03 00:00 #
 

Mal ein praktisches Beispiel: Ich habe mir gestern abend ein Basketball-Europaligaspiel meiner Bamberger Mannschaft angesehen. Wenn ich heute in Google News nach Berichten darüber suche, finde ich neben einer Vielzahl von Tageszeitungen, die einen knappen, nur das Ergebnis wiedergebenden Bericht der dpa identisch online gestellt haben (und im Wiederkäuen von Artikeln von Presseagenturen und dem unkritischen Abdrucken von Pressemitteilungen erschoepft sich professionelle Berichterstattung fast ausschliesslich, zumindest bei Tageszeitungen), einen Link zur Fan-Community schoenen-dunk.de mit einer Reihe von Berichten von Zuschauern, die selbst beim Spiel anwesend gewesen sind und neben dem Ergebnis neben Fakten über den Verlauf des Spiels auch ihre subjektiven Eindrücken zum Spielverlauf, den Leistungen einzelner Spieler, zum Verhalten der Schiedsrichter, der Stimmung in der Halle usw. wiedergeben.

Nun kann man einwenden, solche Berichte seien "subjektiv" und amateurhaft, ihnen fehle die neutrale Haltung eines professionellen Sportberichterstattters. Dem kann ich nur entgegnen, dass solche Profis erfahrungsgemaess durchaus parteiisch urteilen (koennen), ohne dass sie in professionellen Medien sofort korrigiert werden (koennen), weil man sich ein zweites Paar Augen nicht leisten kann. In Foren, Communities usw. hingegen werden allzu parteiische Berichte und falsche Einzelheiten in der Regel innerhalb von wenigen Minuten korrigiert.

Dass diese Inhalte kostenlos online gestellt werden, ist in diesem Fall geradezu Voraussetzung fuer eine gute Qualitaet der Berichterstattung insgesamt. Nur ein kostenloser Zugang sorgt für eine ausreichende Menge an Berichterstattern und kritischen Lesern.

"Paid Content", im Sinne von Gebuehren fuer Leser, ist in solchen Communities garantiert der falsche Weg. Moeglich waeren materielle und immaterielle Belohnungen fuer die Schreiber, finanziert z.B. durch Erloese der Betreiber aus Werbeeinnahmen und eigenen Produkten, Provisionen usw. oder einfach nur Lob z.B. in Form von Auszeichnungen fuer besonders fleissige und/oder gut bewertete Berichte. Aber all dies ist ja schon lange bekannt aus der Literatur zu Virtuellen Communities.

Gerhard Schoolmann am 19.11.03 08:22 #
 

KMB: Das ist aber ein langfristiger Prozess. Es ginrg mir darum, herauszustellen, dass das Prinzip Paid Content *an sich* für überhaupt nichts "bürgt", so wie Klaus Eck das schreibt. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen Preis und Qualität eines Produkts.

Martin Roell am 19.11.03 11:19 #
 

Wenn ich beruflich auf aktuelle Informationen zu einem speziellen Gebiet angewiesen bin, bin ich auch gerne bereit dafür ein paar Euro im Monat zu bezahlen. Dafür könnte ich mir dann etliche Fachzeitschriften sparen, die sowieso in der Regel zu 80% aus Werbung, PR-Artikeln, irgendwelchen Branchenverzeichnissen und gekauften redaktionellen Beiträgen bestehen und gerne mal 5 Euro oder mehr pro Ausgabe kosten.

Dafür sollte das Angebot / Weblog dann aber auch aktuelle und sauber recherchierte Infos liefern, die es eben nicht überall gibt.

Nico Zorn am 19.11.03 11:43 #
 

Zitat: Wenn ich mein Blog jetzt Paid Content wird und Ihr alle 5 Euro in die Kasse zahlt, wird der Text gleich besser, oder?

Antwort auf das Zitat: Ja, weil man sich dann einen Lektor leisten kann, der die Fehler korrigiert :-)))

Gegenthese zur eigentlichen These "Das Anbringen eines Preisschilds steigert die Produktqualität nicht": "was nix kost, kann nix sein". Oder anders herum: "Qualität hat seinen Preis". Ohne jetzt in die Tiefen der Preis- oder Nutzentheorie abzugleiten. Deine These, Martin, daß Preise nichts mit Qualität zu tun haben, ist schon ziemlich "schräg". Ich bin sicher, Dir werden zahllose Beispiel aus der Welt der greifbaren Güter einfallen. Warum sollte das in der Welt der immateriellen Güter anders sein?

Robert Basic am 19.11.03 17:04 #
 

Besser oder nicht, die Realität wird uns einholen... dort wo Leute bereit sind zu zahlen, wird es auch dazu kommen, dass Geld verlangt wird. Interessant ist halt, WER ist bereit zu zahlen, wer ist Nutzniesser: der Idealist, der es anbietet, die Werbeindustrie, oder eben der Leser (Aufgabe: finde deinen Kunden).

Ob die Qualität des Inhaltes durchs Zahlen beeinflusst wird, sei dahingestellt - beeinflusst wird sicher die Stabilität des Angebotes - wenn Business dahintersteht wird das Angebot sicher dauerhafter sein als ein Log, welches von heute auf morgen auch verschwinden kann.

Übrigens Wirtschaftsinfoanbieter (D&B, Hoovers, WSJ, etc) haben immer schon was verlangt - auch im Web.

Und bei den ASP-Lösungen (Marktplätze, Auktionsplattformen, teilweise auch Weblogplattformen...) da ist das Zahlen ja keine Diskussion mehr. Ja, ich weiss, hierbei handelt es sich nicht um Content, dennoch war auch dieses lange Zeit Diskussionspunkt: wollen Leute für Lösungen im Internet zahlen.

Nach wie vor ist natürlich die Ursprungsfrage nicht endgültig beantwortet: Beeinflusst das Bezahlen die Qualität des Angebotes ;-)

Lisa Neun am 19.11.03 17:45 #
 

Erklär's mir, Robert! :-)

Ich nehme ein Produkt A. Jetzt pappe ich ein Preisschild drauf. Ich habe nun ein Produkt A plus Preisschild. Sag mir, inwiefern die Qualität sich gesteigert hat.

Martin Roell am 19.11.03 19:28 #
 

@Martin: Tolle These, werd ich bei meiner nächsten Einkaufsverhandlung benutzen, wenn Lieferanten mir vertickern wollen, dass die Qualität, die sie bieten, ihren Preis hat ;-)

Lisa Neun am 19.11.03 20:49 #
 

Niemand behauptet, dass Paid Content alle Probleme löst und in jedem Falle das passende Konzept darstellt. Ich halte gar nichts davon, Weblogs kostenpflichtig anzubieten. Dabei schließe ich mich nichtzuletzt der Meinung von Rafat Ali, Paidcontent.org, an. Es gibt sehr viel bessere Modelle, um online Geld zu verdienen.

So kann jeder prominente Blogger beispielsweise über sein Self Marketing - d.h. über seinen Content - durchaus Geld erwirtschaften. Ein gutes Beispiel stellst vielleicht sogar Du, Martin Röll, dar. Schließlich kann jedermann auf diese Weise auf seine Dienstleistungen aufmerksam machen. Insofern kommen wir beinahe zum "Paid Service", wenn man diesen Begriff einmal derartig verfremden darf. *g*

Eine harsche Erwiderung auf Friedmans Paid-Content-Modell, auf das sich meine von Dir zitierten Worte beziehen, findet sich übrigens ebenfalls in meinem Weblog. Online Publishing lebt eben nicht unbedingt von einem einzigen Modell. Vielmehr kommt es auf einen Mix der Modelle an. Advertising ist im Printbereich so wenig wie aus dem Internet wegzudenken.

Klaus Eck am 19.11.03 23:52 #
 

Aber dennoch bin ich weiterhin durchaus der Meinung, dass es leichter ist, eine gewisse Qualität aufrechtzuerhalten, wenn dafür auch bezahlt wird. Schließlich konnten einige berühmte Autoren nur deshalb gute Werke veröffentlichen, weil sie sich nicht um ihren Lebensunterhalt kümmern mussten. Und gegen einen Lektor oder einen Schlussredakteur ist nun wirklich nichts einzuwenden oder?

Klaus Eck am 19.11.03 23:59 #
 

Gibt eine alten nicht minder richtigen Spruch: Angebot und Nachfrage regeln die Preise.
Beinhaltet aber auch - und hiermit gebe ich Herrn Roell letztendlich recht: Der Preis hat nicht unbedingt direkten Einfluss auf Qualiät.

Lisa Neun am 20.11.03 07:53 #
 

Ich moechte mich auf Deinen Beitrag beziehen, Lisa Neun: "werd ich bei meiner nächsten Einkaufsverhandlung benutzen, wenn Lieferanten mir vertickern wollen, dass die Qualität, die sie bieten, ihren Preis hat ;-)".

Nicht wenige Lieferanten, so meine Erfahrung beim Einkaufen als Gastronom, nutzen in der Tat einen hohen Preis als (scheinbaren) Beleg fuer hohe Qualitaet. Sie koennen einen óbjektiven Beweis fuer die angeblich hohe Qualitaet ihres Produktes, ihrer Dienstleistung nicht fuehren und markieren die angebliche Produktqualitaet (auch und vor allem) durch einen hohen Preis. Natuerlich meist in Verbindung mit weiteren Elementen, etwa einer hochwertigen Verpackung und Produktbezeichnungsergaenzungen wie "Premium", "Gourmet" usw.

Beispiele dafuer gibt es zuhauf, etwa aus meiner Branche: Granini (bei einigen Obstsorten minderwertigere Nektare statt reiner Saefte), Rotweine oder diverse Mineralwaesser.

Auch Beispiele andersherum gibt es. Dass von einem niedrigen Preis auf schlechte Qualitaet geschlossen wird (von einem Teil der Kunden und den Wettbewerbern): Oettinger Biere, Noname-Produkte von Aldi, Minges-Kaffee, Leitungswasser.

Objektive Tests etwa der Stiftung Warentest und subjektive Beurteilungen, wie sie von Meinungsportalen online gestellt werden, verderben den Strategen, die den Eindruck hoher Qualitaet vermittels hoher Preise vortaeuschen wollen, zunehmend den Spass. Der Boom einiger Discounter und von "Discount-Produkten" wie Oettinger Biere oder "Aldi-Champagner" ist nicht zuletzt eine Folge dieses Prozesses zunehmender Markttransparenz.

Ein Anbieter, der mit niedrigen Preisen operiert, sollte, um zu vermeiden, dass ein falscher Eindruck mieser Qualitaet entsteht, belegen, wie er es schafft, eine gute Qualitaet zu guenstigen Preisen anzubieten. Er wird auf Mengeneffekte hinweisen oder auf Kostenvorteile.

In einem Interview hat der Chef der Oettinger Brauerei z.B. darauf hingewiesen, dass er auf Kronenkorkenhülsen verzichtet, keine Mark fuer Werbung und Sponsoring ausgibt (ueblich sind bis zu 20 Euro je Hundert Liter Bier), nicht in die Gastronomie investiert und auch nicht in Bierwerbemittel wie Bierdeckel, Glaeser usw., nur reine Paletten und volle LKWs abfertigt, die modernste Technik verwendet usw., und seine Ausgaben in die Qualitaet der Zutaten und der Produktion konzentriert. Siehe einen Artikel in der Wirtschafstwoche "Der Bier-Aldi":
http://www.oettinger-bier.de/presse14.htm

Nebenbei: Oettinger beliefert nicht Aldi. Das fruehere Dosenbier von Aldi stammte von Warsteiner, dem "einzig Wahren", und ist dort durch den niedrigen Preis genausowenig schlechter geworden wie durch den hohen Preis für "Warsteiner" besser.

Gerhard Schoolmann am 20.11.03 15:25 #
 

Ich bin auch der Ansicht, dass Martin hier - wieder einmal - Recht hat. Wer vor der Entscheidung steht, seinem Produkt "ein Preisschild" umzuhängen, muss anders rangehen: Zuerst gilt es, den (potenziellen) Nutzen des Produktes festzustellen. Erst wenn sich dieser findet, kommt die Qualität ins Spiel. Dann kann gelten, höhere Qualität = evtl. höherer Preis.

Was Weblogs betrifft, beantwortet sich damit zumindest für mich die Frage von selbst. Gibt es ein Weblog, das einen für mich quantifizierbaren Nutzen hat? Nein. Würde sich das ändern, wenn die Qualität dieser von mir genützten Weblogs noch besser werden würde? Nein.

Zahle ich für Content? Ja (in meinem Fall Datendownload). Wäre ich bereit, mehr dafür zu bezahlen, wenn ich damit bessere Qualität erhalten würde? Ja, sofern ich diese brauchen kann.

just my .02

Wolfgang Jokesch am 20.11.03 15:56 #