13. November 2003

[ Wissensmanagement ]

Studenten in die CoPs!

Martin Dugage bloggt begeistert von dem Potential studentischer Praktikanten als Mitglieder von Communities of Practise. Völlig zu Recht! Ich denke allerdings, dass wir hier ein Kulturproblem haben:

Die Unternehmen, die verstehen, was Martin in seinem Eintrag meint, dürften ohnehin die sein, die ihre Praktikanten anständig einsetzen und die "wissen", dass sie von ihnen lernen können.

Die anderen sind die, die Jungakademiker zum Kaffeekochen, Kopieren und Protokollschreiben misbrauchen, bei denen Praktikanten "der Praktikant" heißen und keinen Namen haben. Denen können wir noch so oft vorschwärmen, wie Forschungstransfer, "Out-of-the-box-thinking", neue Kontakte etcetc. passieren können - sie verstehen es nicht.

Martin sucht nach Beispielen für Studenten in CoPs. Anyone? Wie geht Ihr Unternehmen mit Praktikanten um?

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.  

In unserem Unternehmen sind Praktikantinnen (ja es sind zu 96% immer Frauen) ein fester Bestandteil und werden auch so behandelt.
Die Praktikantinnen lernen voneinander, lernen von den anderen Mitarbeitern, schnuppern immer auch geren in alle Bereiche der Agentur, lernen selbstständig zu arbeiten, übernehmen fast alle (ab 6 monate) mindestens ein eigenes Projekt.

Kaffe kochen muste bei uns noch keine Praktikantin (Es sei denn sie wollte einen trinken und es war keiner mehr da).

Zur Post werden sie von zeit zu zeit geschickt, aber da schickt man mich auch hin und von zeit zu zeit geht sogar die projekterin zur post, hat also nichts mit ausbeutung zu tun ;)

Bezahlung sieht aber eher schlecht aus (Bezahlung ist für Werbeagenturen ein Wort dass sich nur in Verbindung mit Kunden benutzen lässt. Bei Mitarbeitern spricht man eher von Beteiligung an Aufwandsentschädigung).

amano.ncr am 13.11.03 10:47 #