1. November 2003

[ Geschichten ]

Brüsseltourismus

Wer mich kennt, weiß...

Wer mein Blog liest, weiß...

Es ist keine große Kunst, zu wissen, dass wenn ich in eine neue Stadt komme, mir viel Zeit nehme, um sie anzuschauen und kennenzulernen.

Ein kleiner Spaziergang durch Brüssel:

Donnerstag, 30.10.2003.

Morgens, Aufbruch aus dem Hotel in der "not favourable area" südlich des Gare du Nord (völlig übertrieben. Die Gegend erschien mir nicht anders als andere bahnhofsnahe Gegenden in anderen Städten, wenn man mal von Frankfurt am Main als Sonderfall absieht.) Die Rezeptionistin hat Mühe, meine Kreditkartennummer von der Karte abzulesen. Es entwickelt sich folgender Sketch:

Rezeptionistin: (flucht)
Rezeptionistin: "Je n'arrive pas à lire ce numéro..."
Röll: "Ouais, ce n'etait pas trop intelligent d'imprimer le numéro en noir sur une carte noir..."
Rezeptionistin: "Bon... c'est fait par des banquiers..."
Röll: (kichert)
Rezeptionistin: "... alors il ne faut pas trop expecter..."
Röll: (grinst und versucht einen Ausbruch ins Lachen zu vermeiden)
Rezeptionistin (jede Silbe betonend): "ce-n'est-pas-un-e garantie d'intelligence, être un banquier..."
Röll: (liegt lachend auf dem Tresen)

Die Rezeptionistin hat derweil das Abtippen der Nummer erfolgreich beendet und einen Beleg erstellt. Röll unterschreibt und kriegt sich so langsam wieder ein; gibt den Kuli zurück, packt seinen Kram, grinst immer noch.

Röll: "Au revoir! Bonne journée!"
Rezeptionistin: "Vous n'êtes pas un banquier, vous?"

Hochhaus der 'Belgacom' am Brüsseler Gare Du Nord
Hochhaus der Belgacom am Brüsseler Gare du Nord

Gut gelaunt geht es zum Gare du Nord. Der graue Himmel passt zu den architektonischen Hässlichkeiten. Brüsseleisenbahngeographisch noch nicht voll ausgebildet, entscheide ich mich, zum Gare Du Midi zu fahren. Kampfesmutig bezwinge ich den Fahrkartenautomaten. (Das Interface fragt französisch: "Ticket Jump 1 jour?" Hm, doch lieber deutsch. Das Interface fragt: "Ticket Jump 1 Tag?" Na super. Was zum Himmel ist ein "Ticket Jump"? Egal, ich nehme eins.) Zielsicher folge ich der Beschilderung zur Tram "Gare du Midi". Mir ist nach etwas Plauderei, also spreche ich die Hausfrau an, die vor dem Fahrplan sitzt. Die Höflichkeitsfloskeln sitzen, das Sprachzentrum meines Hirns gerät in Flow und aus mir quillt edelstes Französisch... ich könnte mir tagelang selbst zuhören... Aber erst muss ich zum Gare du Midi.

Die Dame ist höflich und hilfsbereit und kennt sich aus: "Da müssen sie auf das andere Gleis, Monsieur." Kann nicht sein, auf dem Schild steht "Gare du Midi" und es hängt an diesem Gleis. Die Dame irrt sich. "Aber wie ist das mit der Linie nonnante?" frage ich. Hurra! Wir sind in Belgien! Das Sprachzentrum jubelt: "Nonnante, nonnante!" "Nein, da müssen sie auf das andere Gleis."
Hör mal zu Oma, da oben steht "90 - Gare du Midi". Ich weiß wirklich sicher, dass ich hier richtig bin! "Mais je croyais que la linie nonnante..." (Ja! schon wieder! Das hier ist ein guter Tag.) Eine schüchterne Geste Richtung Schild und sie versteht. Ich lerne ein paar Dinge zur Tramlinienführung und Brüsseler Stadtgeographie und dass ich mich, wenn ich nicht zwei Stunden lang Tram fahren will, wirklich an das andere Gleis begeben sollte. "Merci, Madame."
"Strike." meint mein Sprachzentrum und frohlockt.

Die unterirdische Brüsseler Tram ist sehr cool. Sie erinnert mich ein wenig an die U-Bahn in Boston. Schmal, ruckelig, schnell, mit sehr komischen Kurven im Streckverlauf und Tunneln mit kleinen Lichtern, sodass man die Innenwände der Gänge sieht.

Im Gare du Midi stellt sich raus, dass ich eigentlich zum Gare du Luxembourg muss. Super. Gelegenheit für noch mehr Metro und Busgefahre. Die Brüsseler sind hochinteressant. Eins der angenehmen Dinge in dieser Stadt ist, dass man die Touristen nicht von den Einwohner unterscheiden kann: Leute mit englischem Akzent und Stadtplan können genausogut Eurobeamte sein. Wer es klug anstellt kann also auch wenn er touristisch unterwegs ist seine Würde wahren und den abfälligen Blicken entgehen, mit denen Stadtbewohner überall auf der Welt ihre Besucher bedenken.

Gare du Luxembourg. Jede Menge Warnungen vor Trickbetrügern. Aber keine Menschen. Ich bezwinge die Schließfachanlage die sich nur widerwillig den vielen internationalen Euromünzen öffnet, die ich ihr einverleiben will. Ich stelle fest, wie leicht meine Notebooktasche ist, wenn das Notebook nicht drin ist. Das wird ein guter, tabletfreier Tag.

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Neubau des Europäischen Parlaments in Brüssel,
unweit des Place du Luxembourg

Die Baustelle des Europaparlaments. Hässlichkeit. Da baut sich diese verehrenswürdige Institution ein neues Heim und dann wählt sie eine solche Gestaltung aus! Man könnte meinen, die Kunst der Architektur wäre noch nicht erfunden oder diese Wissenschaft wäre in den 60er-Jahre irgendwann stehen geblieben. Ich bin erschrocken, angewidert, enttäuscht. Im "Info"-Eck gibt es Poster und Postkarten mit Europakarten, auf denen die Beitrittsländer eingefärbt sind. Nur noch 6 Monate.

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Auf dem Weg: Etwas Mathematik. "Avion + Voiture = Fin du Monde" (Flugzeug + Auto = Ende der Welt). Schmunzeln. Gedankenverloren bummele ich durch ein Viertel von hohen dunklen Bürohäusern. Überall Baustellen.

Ecke "Arts-Loi". In Brüssel sind die U-Bahnstationen "verkürzt" benannt: Sie heißen einfach "Debussy" oder "Bizet", anstatt "Debussystraße" oder "Bizetplatz". Brüssel ist die einzige zweisprachige Stadt in Belgien: Alle Straßenschilder, alle Beschilderungen, sogar die Plakatwerbung ist zweisprachig französisch und flämisch. Nur bei den Metrostationen geht man damit ökonomisch um. Einer der wenigen Orte, an denen man in der Planung belgischer öffentlicher Einrichtungen Cleverness findet.

Ampelwahnsinn.
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An dieser Ecke gibt es überall Ampeln. Sie ticken laut aus dem unteren Teil der Innenseite ihrer metallenen Säulen. Tick-Tick-Tick, wie ein Denkmal für die Unendlichkeit. Ein komischer Kontrast zu den vorüberrasenden Autos mit Fahrern mit zu wenig Zeit. Warum bekomme ich eigentlich philosphische Gedanken beim Anblick von Fußgängerampeln? Wahrscheinlich weil die Rotphase so lange dauert.

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Der Park. Hier wollte ich schon immer mal hin. Er ist kleiner, als ich ihn vom Luftfoto her geschätzt hätte. Aber er ist schön. Viele interessante Statuen stehen hier und es ist Herbst, die Blätter liegen herum. Ganz am Ende gibt es dann doch ein stinkendes Auto, das sie aufsaugt. Kennt jemand ein Land, in dem es Blättern erlaubt wird, im Herbst in Parks herumzuliegen? Ich ziehe sofort hin. Jogger. Touristen. Ein Fernsehteam. Verlassene Bänke.

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Das Kulturviertel. Paläste, Ministerien, ziemlich viel nicht ganz so alter Stein. Die verzogenen großen Holztüren der Gebäude passen nicht so recht zu ihrem sonstigen feinen Äußeren.

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Türknäufe am Eingang zu einem Ministerium

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An einer Mauer am Museum der schönen Künste ein Graffito: "Le silence est le seul endroit ou le régard peut dire mille et une chose..." Die Stille als Ort. Schöne Vorstellung.

Durch die Öffnungen in der Mauer kann man in die Abteilung für moderne Kunst des Museums sehen:

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Am "Petit Sablon" gibt es einen wunderschönen kleinen Park. Am oberen linken Ende steht Gerhard Mercator und schaut mich an. Ein Schild erklärt, dass der Park an die Zeit der spanischen Besatzung erinnert und dem freien Denken gewidmet ist. Die Zebrastreifen, die zu ihm führen, sind aus weißem Marmor aus Carrara gepflastert.

Zwei Straßenbahnhaltestellen weiter oben auf dem Berg steht der Justizpalast.

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Statue am Justizpalast. Beschriftet "Lycop..." (weiter in griechischen Lettern). Kennt sich jemand aus und weiß, wer das ist?

Am Eingang eine Art Mahnmal für Julie und Melissa, zwei der Opfer von Marc Dutroux. Anklagen an die Justiz. Eine Menge Leute stehen hier oder verlassen und betreten das Gebäude durch den schmalen Eingang im riesigen Portal. Ich tue so als wüsste ich, was ich tue und folge einer Mutter mit zwei Kindern hinein. Vielleicht bin ich ja ein belgischer Bürger mit einem Justizanliegen, wer weiß.

Die Wandelhalle wirft mich fast um. Sie ist dunkel, kaum beleuchtet, hoch, glatt, kalt, geheimnisvoll, belebt und voller Geschichten. An den Holztischen am Rand sitzen Anwälte mit ihren Mandanten im Schein alter Schreibtischlampen, die ein warmes Licht ausstrahlen und die Papiere beleuchten, über die sich die Menschen beugen, während sie ihre Fälle diskutieren. Ich wandele ein wenig herum, wie es sich für einen wandelnden Wandler in einer Wandelhalle gehört und beschließe, mich im Gebäude zu verlaufen.

Ich sehe alte Gerichtssääle mit viel grünem Stoff und altem, dunklen Holz, mit runden Fenstern in den dicken lederbezogenen Türen, hinter denen altmodisch aussehende Richter, Staatsanwälte und Juristen, in Roben mit einem Fellbommel gekleidet, verhandeln und Recht von Unrecht trennen. Kein Laut dringt herein oder heraus. Das Militärgericht. Das Strafgericht. Das Handelsgericht. Diverse Berufungsgerichte. Diverse Zivilgerichte. Erste Instanz. Zweite Instanz. Staatsbürgerschaftsangelegenheiten. Scheidungssachen. Die Kleiderkammer der Advokaten voller verstaubt aussehender Roben. Dahinter ist eine kleine, versteckte Bibliothek. Nimmt man den Lift in den sechsten Stock, steht man auf einer Art Dachboden. Die Wände sind mit Graffiti bekritzelt. "Wenden Sie sich bei juristischen Problemen bitte an den Balkon" steht dort in amtsfranzösisch. Die Leute, die hier vor mir waren, waren Sarkasten.

Die Treppenhäuser oberhalb des ersten Stocks stehen voll mit Kram: Schreibtische, Stühle, Aktenordner, wie nach einem Umzug, der aber schon lange vorüber sein muss. In diesem Gebäude gibt es bestimmt Ecken und Räume, die schon seit Jahrzehnten vergessen sind. Vielleicht modern da Leichen. Ich will das gar nicht herausfinden.

Im Keller, auf "minus 1", hängt ein riesiges, zehn mal vier Meter großes Ölbild eines belgischen Malers. Leider gibt es hier kaum Beleuchtung, sodass man sich die Details nur vorstellen kann. Als ich einen langen Korridor entlanglaufe, öffnet sich plötzlich neben mir eine Tür und ich sehe in die Gerichtskantine: Hunderte Leute sitzen dort und essen. Es ist Mittagszeit, jetzt verstehe ich auch, warum das Gebäude so leer schien. Der Gestank, den die Kantine aus der zweiten Tür, etwas weiter den Gang herunter, verbreitet, ist kaum zu ertragen, also flüchte ich zurück zum Treppenhaus. Im Keller ganz unten, "minus zwei", sitzt eine kahlköpfige Frau und weint. Hier sind die Gänge ansonsten wirklich völlig menschenleer. Erst als ich fast am Ende angekommen bin taucht ein Junge auf, der eine runde Mülltonne in einem Gerüst herumschiebt.

Wieder in der Wandelhalle setze ich mich an einen der freien Tische, untersuche die Stromzuführung zu den Leselampen und vertiefe mich in eine flämische Literaturzeitung, die irgendein Mensch hier liegengelassen hat. Sie ist von heute und der Titel kündigt eine Geschichte zu "Madame Bovary" an, was sich gut trifft, denn dieses Buch steckt gerade in meiner Tache. Ich wollte in Luxemburg mit der Lektüre beginnen. Der Artikel steht natürlich auf der letzten Seite. Er erläutert die Gründe, warum das Buch verboten wurde und wie Flaubert damit umgegangen ist. Sehr interessant. Und das erste mal, dass ich einen Zeitungsartikel auf flämisch lese. Sollte ich öfter machen. Sprachen zu lesen, die man eigentlich nicht kann "reinigt" das Hirn, glaube ich. Fühlt sich auf jeden Fall so an.

Den Berg runter in ein Viertel mit kleinen Häusern und vielen arabischen Bewohnern. Aus einem offenen Hauseingang dringen Kinderstimmen. Ich warte mit der Kamera im Anschlag. Die Aufnahme als die Kinder herauslaufen mislingt leider, aber ihr Lächeln entschädigt mich dafür. Eine Schulklasse läuft vorbei. Hier gibt es eine Menge Antiquitätenläden, kleine Cafés und Läden, die seltsames Zeug verkaufen. Ein Taxifahrer bzw. sein Gast, der etwas lange zum Bezahlen braucht, blockiert die schmale Einbahnstraße, und die Autofahrer dahinter werden wahnsinnig. Selbst als das Taxi weggefahren ist, wird der sich zu Fuß weiterbewegende Fahrgast noch aus den Autofenstern heraus beschimpft. Er flüchtet.

Ein Mann repariert auf einer atemberaubenden Holzkonstruktion, die ausschließlich irgendwo innen in seinem dritten Stock befestigt zu sein scheint und ansonsten überhaupt nicht abgestützt ist, etwas an der Fassade seines Hauses. Das hier ist Belgien, Land ohne Bauaufsicht, so scheint es. Ich wünsche dem Mann Glück. Abbiegen von der belebten Straße, ein Umweg durch die ruhigeren Gassen, wo die Leute wohnen. Viel Hundedreck, viele hübsche, wohl von Kindern bemalte Briefkästen. An einem steht "linkes Fenster, klopfen bitte".

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Irgendwann endet das Viertel und es wird wieder schicker. Vor der Kirche steht eine Friterie und mein Magen sagt: "Yeah! Eine Friterie! Fritten, jetzt!" Für zwei Euro erwerbe ich einen Berg Fritten mit Sauce Bearnaise und der zahlenverarbeitende Teil meines Gehirns stürzt bei dem Versuch ab, die Kalorienanzahl dieses Mahls zu berechnen.

In der Kirche, die ich gesättigt betrete, steht eine hölzerne Kanzel aus kolonialistischer Zeit. Über Umwege bummele ich in die Innenstadt, das Manneken Pis steht immer noch da und ist so un-beeindruckend wie je zuvor, die Touristendichte ist hoch, der Preis der Waffeln erstaunlich moderat, der Knüppel-Kitsch omnipräsent.

Auf der Grande Place gehe ich ein paar Erinnerungen einsammeln. Als Kind war ich einmal hier mit meinem Orchester, ich muss so 14 gewesen sein. Es war Winter und sehr kalt und wir spielten hier ein Konzert. In den Pausen meinte Patricia zu mir, ich solle den rot leuchtenden Punkt an einer Hauswand ziemlich weit weg fixieren und mir vorstellen, seine Wärme strahle zu mir. Obwohl ich den Gedanken als abwegig abtat, wirkte das. Es wärmt noch heute ein bisschen.

Ich entscheide mich, zum Atomium zu fahren. Die Metro ist rappelvoll, die Stimmung in der Bahn merkwürdig apathisch. Erst weiter draußen wird die Bahn leerer und ein paar Kids, die zwischen den Wagen Fangen spielen, bringen wieder Leben herein.

Der Tunnel endet und ich erhasche meinen ersten Blick auf das Atomium. Der Spaziergang dorthin führt am Messegelände, Ort der Weltausstellung 1958, mit seinen beeindruckenden großen Bauten vorbei. Es riecht nach Zuckerwatte, so kann ich, die Windrichtung analysierend, bestimmen, wo der Zirkus sein muss, der hier oben gastiert. Erstaunlich, dass der Geruch so weit trägt. Ich sehe nur Luftballons aber kein Zelt oder irgendein anderes zuckerwattenproduzierendes Gerät.

Hier sind ein paar Fotos:

[Die Bilder des Atomiums habe ich leider löschen müssen, weil es in Belgien nicht erlaubt ist, Bilder von modernen Gebäuden ohne Erlaubnis des Architekten zu veröffentlichen. Schade. Wen es interessiert, liest bei Wikipedia: Panoramafreiheit.

Bruessel-Atomium1.jpg


(Größere Version bei Klick)

Bruessel-Atomium3.jpg

Bruessel-Atomium4.jpg

Auch ein Foto für die Cloudscapes fällt ab. Das hier ist die Originalaufnahme:

Bruessel-Atomium-Cloudscapes-Orig.jpg

Der Tag endet in schönstem Sonnenschein, mit dem verzweifelten Versuch, irgendwie die Gare du Luxembourg zu erreichen und mit einer Zugfahrt, auf der ich einiges über Erziehung durch Freiheitsberaubung lerne. Meine kleine Schwester holt mich vom Bahnhof ab.

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Kennt jemand ein Land, in dem es Blättern erlaubt wird, im Herbst in Parks herumzuliegen?

Diese Parks werden landläufig Heide, Wald oder auch Urwald genannt und befinden sich in jedem Land der Welt.

Der Park sähe nicht nach Park aus, blieben Blätter liegen wo sie fallen ;o)

Lieben Gruß

Silke Schümann am 03.11.03 04:06 #
 

Lieber Martin Roell, ich fahre morgen nach Brüssel und habe mich sehr über Deine amüsanten und klugen Eintragungen gefreut! Ich bin jetzt mächtig gespannt auf diese sagenumwobene Stadt. Den Besuch im Justizpalast muss ich Dir nachmachen. Mach weiter so mit Deinen schönen Fotos und Deinen liebevollen Beobachtungen. Ich werde Brüssel einen Gruß von Dir ausrichten.

Liebe Grüße aus Berlin,

Maike

Maike am 13.03.04 21:46 #
 

Hallo!
Interessanter Reisebericht. Brüssel ist voller interessanter Geschichten. Solltest mal länger hinfahren. Aber magst du keine modernen Gebäude? Ich finde die hohen Häuser an manchen Ecken ziemlich beeindruckend. Der Espace Nord ist natürlich Geschmackssache, aber das europäische Parlament ist ja wohl sehr schön! Hast du das Gebäude mal von hinten gesehen, aus dem Parc Leopold? Der ist ein Traum. Und der Arc de Triomphe erst. Wenn du gerne alte Gebäude magst, dann fahr doch mal in die tollen Quartiere Ixelles, Saint Gilles oder Schaerbeek. Brüssel hat viele tolle Stadtviertel.
Machs gut
PS: Stimmt schon, Parks mit Blättern sind Wald!

David am 19.11.04 01:21 #