9. September 2003

[ Usability ]

Warum sich Usability rechnet

Jakob Nielsen hat in seiner aktuellen Kolumne "Misconceptions About Usability" ein wunderschönes Argument für Usability-Analysen in der Entwicklungsphase (aufmerksam geworden über Lee LeFever):

Finally, usability can save time by helping you quickly settle arguments in the development team. Most projects waste countless staff hours as highly paid people sit in meetings and argue over what users might want or what they might do under various circumstances. Instead of debating, find out.
Das erinnert mich an ein schönes Projekt, in dem einige Mannwochen Berater- und Projektsklaven-Zeit in Feature-Konzeptionen investiert wurden... um am Ende festzustellen, dass kein User die Features je haben wollte. (Interventionen dagegen halfen damals nicht: Man wollte ja fertig werden und außerdem wusste man gar nicht, wer die User waren.)

Im Grunde gilt das "find out!"-Prinzip nicht nur für Usability.

[Update 11.09.03]
smi schreibt:

"wie oft sind wir bei knallgrau schon in unserem meetingraum gesessen und haben uns den kopf darüber zerbrochen wie zB twoday.net aussehen soll. wir sollten es einfach herausfinden und weniger grübeln."

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