10. August 2003

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Mehr Ertrunkene denn je

Aus systemtheoretischer Sicht hochinteressant: Die sächsische Zeitung (bzw. dpa) über die Badeunfallstatistik:

Bäder zu - Mehr Ertrunkene denn je

Hamburg/Dresden - Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) rechnet in diesem Jahr mit so vielen tödlichen Badeunfällen wie nie zuvor. „Wir liegen bei den Badeunfällen bereits jetzt deutlich über den Vorjahren. Wir fürchten, dass die Zahl der Todesopfer auf bis zu 700 steigt“, sagte DLRG-Präsident Klaus Wilkens der „Bild am Sonntag“. Im Jahr 2000 ertranken dem Bericht zufolge in Deutschland 429 Menschen, im vergangenen Jahr waren es bereits 598.

Hauptursache für die Zunahme der tödlichen Badeunfälle sei die Schließung von öffentlichen Schwimmbädern. „Die Menschen werden gezwungen, auf Seen und Flüsse auszuweichen. Dort gibt es oft keine Überwachung durch Rettungsschwimmer, zudem überschätzen viele ihre Kräfte und schwimmen zu weit vom Ufer weg“, sagte Wilkens. Deshalb müsse das Schließen von Bädern gestoppt werden.


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systemtheoretisch? der zusammenhang kommt mir doch recht kausal vor.

Moe am 10.08.03 13:32 #
 

Bäderschließung -> Ertrinken in Seen ist mir zu einfach. Ich würde mindestens noch das Klima mit reinnehmen.

Martin Röll am 10.08.03 20:09 #
 

ok das ist wahr. ach ja, und kennst du schon den hier? http://gespraechsfetzen.de/comments.php?id=P16_0_1_0
:)

Moe am 10.08.03 22:15 #