9. Juli 2003

[ Software , Trends ]

The Business is in the Software

Gary Turner schreibt über Business Software und darüber, wie Best Practise in Software gegossen wird:

I can see a time in the future when business applications will become state-of-the-art in a true business sense. In a sense that some applications will eventually evolve to incorporate best-practice business design. The world's best business brains will be recruited at huge expense to help develop and design killer business management strategies into the apps themselves, they'll no longer just be dumb but comprehensive calculators. They'll prescribe the best day-to-day business decisions, your business performance and success will be almost clinically guaranteed.

Er führt (mehr oder weniger ernsthaft) aus, dass in Zukunft Unternehmenserfolg im wesentlichen davon abhängen könnte, auf welcher Version des aktuellen Harvard Killer Business Model man ist. Und irgendwann werden die Menschen wird das Management unnötig.

Your business will no longer rely upon its local, human, dysfunctional and under-educated management team to plot your course on a day-to-day, quarter by quarter basis.

Als ich in jungen Jahren das erste Mal mit SAP R/3 zu tun bekam, hatte ich auch so eine Vision. Die SAP brüstete sich damals damit, dass "die Best Practise schon einprogrammiert" sei. Für mich eine schreckliche Vorstellung. Ich stellte mir vor, wie alle Unternehmen einer Branche nun mit vollkommen homogenen Geschäftsprozessen arbeiten würden und fragte mich, wo dann noch Gewinnpotential zu finden sei.

(Überall wo es "weich" wird. Im Marketing. Bei der Innovation. Und wenn die SAP mal doch nicht den besten Prozess hat. Und wo noch?)

(Maschinen können nicht bloggen.)

[10.07.03] Frank Paynter: (machines cannot bloggen.)

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