9. Juni 2003

[ WBS ]

[WBS] Michael Gartenberg

Michael Gartenberg trägt seine Kaffeetasse zum Podium. Titel seines Vortrags: "Business Weblogs - Blogging for fun and profit". Er zeigt eine Grafik, die Umfrageergebnisse zeigt: Immer weniger Leute (prozentual an allen Online-Usern) lesen private Websites von anderen, immer weniger Leute (dito) aktualisieren private Websites, in 2002 nur noch 8%.

Die Wahrnehmung von Weblogs: "Lack of Ethos", "Little Value", "Created Web Noise", "Ego driven Publishing".

Aber, "die Wirklichkeit": "First Hand Expertise" - die Galubwürdigkeit eines Weblogs steht mit der des Autors. "Traditional Publishing is Ego-Driven too!"

Seine Vorschlägefür Corporate Blogs: Erst intern, dann extern, "start modest" (in Inhalten und Ton). "Be very careful what you say". Das juristische Thema (was darf man bloggen, wer wird wann wofür gefeuert?) ist hier irrsinnig präsent. Schon vorhin haben sich viele darüber unterhalten.

"Who should blog?"
Er sagt: "Jeder der was zu sagen hat."
"Blog early and Blog often"
Er rät dazu, private Dinge aus Business Weblogs rauszuhalten. Ich sollte hier also lieber nicht Kaffeerezepte posten, meint er. Well, yeah. Im Grunde hat er recht. In Business Blog belästigt zuviel privates nur.

Seine Vorschläge für das Vorgehen: Erst eine interne Beta. Eine "core group" von Bloggern verpflichten. Stoff sammeln für mindestens eine Woche. Erst dann an ein internes oder externes Publikum gehen. (Sehr fragwürdig. Wie soll ich denn später anständig bloggen, wenn ich keine Zeit habe? "Stoff sammeln" bevor man anfängt wird nicht sehr erfolgreich sein, denke ich.)

[Nachtrag] Denise Howell hat ausführlich gebloggt.

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