31. Mai 2003

[ Geschichten ]

[BlogTalk] Review: Day 1

Frühstück im Hotel. Ich sitze mit Birgit und Ulrich am Tisch, von anderen Referenten ist noch nicht viel zu sehen. Alle noch am schlafen? Ein riesiger bärtiger Mann tritt an unseren Tisch: "Hi! I'm Phil Wolff!" Wow! Das ist Phil Wolff! Ein gutes Gespräch und ein paar Schalen Müsli später sitzen wir im Taxi (ich bin der ganz links) und diskutieren über unsere Definition von "Weblogs". Der Taxifahrer weiß zwar nicht wo es hin geht (dieses Pattern wird sich in den kommenden Tagen ständig wiederholen), aber wir kommen trotzdem irgendwie an.

Beim Verkabeln meines Notebook begegne ich unter dem Tisch Ton Zijlstra, den ich erst nach Lesen seines Namensschilds erkenne. Ton schreibt später:

"It seems that when you read stuff that resembles your own position and opinion, you start attributing a mental picture to the author that resembles your own appearance. That must be why Martin Roell thought I would be smaller than I actually was, and I thought he would be bigger than he turned out to be. We modelled our expectations to our own physique."

Die Konferenz beginnt, ohne Probleme findet mein Notebook das WLAN und ich beginne in die Tasten zu hacken. Nico Lumma kommentiert so lange bis auch ich endlich merke, wo er sitzt.

In der ersten Kaffeepause gebe ich ein wenig mit den mitgebrachten technischen Gadgets an. Jeder will das Tablet fotografieren, klar. ;-) (Das andere ist eine "Action Sampler"-Lomo-Kamera.) Jede Menge Netz-Bekannter sind da: Thomas Burg, Hebig, the other Hebig, kris, der schockwellenreiter, Gilbert Cattoire, Chris Langreiter, Markus Stolpmann, Dan Gillmor (Foto) und andere.

Das Wireless-Blogging macht großen Spaß und die Möglichkeiten der Kommektivität im Saal und nach draußen sind faszinierend. Höhepunkt des Vormittags wird Maria Milonas Vortrag über Weblogs in Polen.

Mittagessen in der Betonwüste Trans-Danubiens, wie diese Seite der Donau hier genannt wird. Richtig entspannen kann ich mich nicht: Ich bin aufgeregt wegen meines Vortrags der nun ansteht.

Die Sache läuft gut, das Publikum lacht artig über meine Witze, nur meine Schlussargumentation geht voll in die Hose, was zum Glück keiner merkt. Egal. Am Ende lebe ich noch und es gibt eine interessante Diskussion am Ende des Panels.

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