4. Mai 2003

[ Wissensmanagement ]

Die Angst, ignoriert zu werden

Jim McGee hat einen sehr, sehr einleuchtenden Gedanken:

I have a new hypothesis about why it's difficult to get people to contribute to knowledge management systems in organizations.

Conventional wisdow says it's because people are worried that someone will steal their ideas. I think that's a rationalization. I think the real fear is the fear of being ignored.


Wenn das so ist (und wahrscheinlich ist es so), müssen Feedbacksysteme ganz anders angegangen und priorisiert werden. Food for thought...

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Das “Wahrscheinlichkeit” nicht oder nicht im rechten Licht wahrgenommen werden ist nur ein Aspekt. Zunächst brauchen Sie eine gehörige Portion Altruismus und/oder den festen Glaube, daß ein Knowledge Management System Ihnen und anderen nutzt – und es sich also (für Sie und andere Anwender) lohnt Ihre Beiträge aufzubereiten und bereitzustellen.

Nach meiner Erfahrung funktioniert es am besten, wenn einige wesentliche Inhalte (mission-critical) zum Start bereits aufgebaut und Nutzung und Nutzen im Einstieg inszeniert sind.

Wer investiert denn schon gerne in ein System, dessen Nutzen man nicht kennt und (zunächst jedenfalls) nicht bestätigt bekommt. Ein System also, daß man selbst wohl kaum benützen würde, wenn es darum geht eine zeit- und aufgabenkritische Lösung zu finden? Und wenn doch (siehe Altruismus) - dann wie lange?

Hugo E. Martin am 05.05.03 14:25 #