29. April 2003

[ Blogging , Intranets , Wissensmanagement ]

"Hintertüren" ins Wissensmanagement? I don't think so.

Der Guardian schreibt einen Artikel über die LAMP-Architektur (link via Haiko Hebig) und glaubt darin eine back door into knowledge management zu erkennen:

Knowledge management has been an industry buzzword for some time now, but it's rarely been as successful as was hoped for. It has never been easy to develop a culture of sharing knowledge, and dedicated knowledge management solutions are expensive. Quickly dropping in a project-specific Lamp solution using a content management system like Slash (best known as the system behind the Linux-advocacy site Slashdot) or PHP-Nuke can encourage a project-level information sharing culture.

So richtig das in der Theorie ist, so falsch ist es in der Praxis, zumindest in größeren Unternehmen: "Mal eben" ein LAMP-System aufzusetzen geht dort einfach nicht. Normalerweise gibt es einen Webserver im Intranet oder zumindest einen zentral verwalteten Cluster. Projektteams können nicht einfach mal eben ein Slash, PHP-Nuke oder Movabletype installieren und losarbeiten - die IT-Abteilung hat da ein Wörtchen mitzureden. Und der Admin sieht es gar nicht gerne, wenn Webserver und -Applikationen wie Pilze aus dem Boden schießen...

Größere Organisationen sollten deshalb vorbereitet sein und eine Infrastruktur schaffen, in der Webapplikationen als eine Art ASP-Dienstleistung zur Verfügung stehen und von Teams, die sie nutzen wollen jederzeit abgerufen werden können. Zum Beispiel könnte eine Weblog-Softwareinfrastruktur bereitstehen um schnell Projekt- und andere interne Weblogs bereitstellen zu können. Wie das aussehen könnte, beschreibe ich in meinem Beitrag zum BlogTalk-Konferenz.