17. April 2003

[ Diverses ]

Ich bin gar nicht da. (I, SLUB Dresden)

Manche mögen sich gewundert haben, warum ich in den letzten Tagen so wenig blogge (im Newsfeed steht etwas mehr als hier im Weblog) und auch im IM kaum auftauche. Die Sache ist ganz einfach: Ich bin, um an einer ziemlich wichtigen Sache zu arbeiten (was die genau ist in ein paar Tagen), aus meiner Ecke in der Dresdner Neustadt auf die Altstädter Seite geflüchtet: (Für Nicht-Dresdner: Die Elbe teilt Dresden in zwei Hälften. Die nördliche ist die Neustadt, die südliche die Altstadt. Wer in der Neustadt wohnt, hat selten Gründe, den Fluss zu queren.)


Dort steht die SLUB Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbiblitothek Dresden. Der im erst im Januar eröffnete Neubau ist ein wunderbarer Ort: Lange Gänge, Säulen, Galerien, einen riesigen Lesesaal, ein umfangreiches Zeitschriftenarchiv, eine Mediathek mit gut sortierter Jazz-Abteilung, jede Menge Arbeitsplätze mit Strom und Tageslicht, Stehpulte zum Nachdenken und Rücken-Entlasten,weiche Bänke zum Herumliegen und Faulenzen und natürlich lange Gänge mit den merkwürdigsten Büchern. Eine höchst angenehme, sehr denk- und flow-fördernde Umgebung.

Direkt gegenüber liegt die Zweigbibliothek Wirtschaftswissenschaften, in der ich heute den größten Teil des Tagen verbracht habe. (Auf dem unterem Foto an dem Tisch direkt links von der Gebäudeecke aus, um genau zu sein.) Die Halle dort hat eher den Charme eines Fabrikgebäudes, aber dafür gibt es in der Ecke viel Sonne und einen Blick ins Grüne.

Im Neubau gibt es an jedem Arbeitsplatz Netzwerkdosen, die allerdings zur Zeit noch nichts nutzen: Das Konzept (und die Gebührenordnung), wie der Zugriff auf das Bibliotheksnetz und das Internet für die Nutzer aussehen soll, ist zur Zeit noch in der Entwicklung, wie mir heute eine Mitarbeiterin erzählte. Vorraussichtlicher Termin für die Einführung ist Ende April. ("Es hieß aber auch schonmal Ende März" meinte die Bibliotheksmitarbeiterin. Es könnte also noch eine Weile länger dauern.)

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn es dort mal einen Zugriff auf Internet gibt, tausche ich mein Büro gegen eine Ecke in der Bibliothek ein. (Kaffeeversorgung wird noch ein Problem. Aber das ist lösbar.) Soweit die Rechtfertigung für meine Netz-Abstinenz der letzten Tage, die für die kommenden folgt gleich...

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Wer in der Neustadt wohnt, hat selten Gründe, den Fluss zu queren..
Darüber müssen wir uns nochmal unterhalten!

tine am 17.04.03 23:11 #