14. April 2003

[ Knowledgework und PIM ]

Mal wieder: Fighting Spam

Die Redakteure beim Spiegel verzweifeln offenbar vor ihrem Spam. Sie schreiben:

"Alle Versuche, Spam zu bekämpfen, sind bisher fehlgeschlagen. Zwar gibt es Filterprogramme, aber die sind entweder leicht auszutricksen oder umständlich zu bedienen. Die einzige Lösung besteht zurzeit darin, mehrere E-Mail-Boxen zu haben: eine für wichtige Kontakte, die anderen für die normale Kommunikation - die Zweitadresse wechselt man, wenn der Müllanteil zu groß wird."

(Merke: Sätze die mit "Die einzige Lösung (ist)" beginnen, sind meistens falsch.)

Meine Hauptmailadresse (ich habe zwei, eine für "richtige" Post, eine für Newsletter und ähnliches), steht überall offen im Netz. Der Spamanteil liegt inzwischen bei 80-90%. Aber: Mein SpamPal filtert über 99% davon raus, ohne "richtige" Mail auch auszufiltern. In meiner Inbox landet praktisch überhaupt kein Spam mehr.

"Leicht auszutricksen" ist da ganz offensichtlich nichts. Und "umständlich zu bedienen" auch nicht: Die Konfiguration hat vielleicht 10 Minuten gedauert. (Und dann weitere 15 Minuten, um einen eigenen RegEx-Filter zu konfigurieren. Das kann man sich aber auch sparen, wenn man den eines anderen verwendet. Ich gebe meinen gerne per E-Mail her.)

Jeder kann Spamfiltern. Über Spam rumjammern, ohne mal etwas ausprobiert zu haben, hilft nichts.

Trackbacks sind Links von anderen Weblogs auf diesen Eintrag.  

Und an alle Outlook-Anwender: Cloudmark SpamNet. Collaboratives Spam-Filtern. Meine persönliche Empfehlung. Seit der letzten Komplett-Neuinstallation: 4700 Spam-Mails erfolgreich gefiltert. Kinderleicht.

Heiko Hebig am 14.04.03 11:29 #
 

Habe sowohl SpamNet als auch SpamPal ausprobiert. Und meine Meinung ist, das Spampal noch ein kleines bißchen besser ist.

Wirklich nahezu keine Fehleinschätzungen und schnelle Abwicklung.

IMHO sehr zu empfehlen!

Pepino am 14.04.03 12:10 #
 

Der Trick der geringen "false positive"-Anzahl (also fälschlicherwiese ausgefilterte "richtige" Mails) bei SpamPal ist das "Auto-Whitelisting": Absender, von denen häufig Mail empfangen wird, wandern in eine Liste. Mail die von diesen Absender kommt, wird sofort durchgelassen und nicht weiter geprüft. Dadurch wird der Filtervorgang gleichzeitig auch noch schneller.

Martin Röll am 14.04.03 13:43 #