11. März 2003

[ Knowledgework und PIM ]

Outlining und Hirnhälften

Ben Rooney schreibt im Guardian:

"Outliners force us into a way of thinking that is actively inimical to creativity. They corral us down a linear pathway. They make us focus on what we just thought, rather than freeing us for what to think next. They are entirely left-brain tools and, while they may offer an illusion of rationality and control, what they largely do is prevent us thinking."

I disagree. In Kombination mit einem Mind-Mapping-Tool sind Outliner ganz wunderbare Kreativitätswerkzeuge. Ich verwende sie auf Konferenzen zum Mitschreiben von Vorträgen:

In den oberen Hierchien wird der Inhalt mitskizziert. Habe ich eine Idee schreibe ich die in eine tiefere Hierarchie. Hier kann ich in beliebiger Detailtiefe herumspinnn, während ich den Vortrag weiter "oben" in der Hierarchie mitschreibe.

Wenn "frühe" Ideen zu späteren Punkten des Vortrags passen, übertrage ich das Konzept in die Mindmap.

Ziel ist es, am Ende die Outline so weit wie möglich einzudampfen und alles Wesentliche in der Mindmap stehen zu haben. Die Outline dient dann nur noch zur Referenz und zum Speichern von längeren Zitaten.

(Link via Tim's Bandwagon)

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