2. Januar 2003

[ Trends ]

Trendwatch Computerspiele

Peter Molyneux, Entwickler von Black & White in einem Interview des Spiegel zum zweiten Teil seines Spiels:

"(...) die Spielfiguren werden Menschen immer ähnlicher sein. Man wird feine Details wie Haare, Hautfalten und Narben erkennen können, wofür man allerdings Armeen von Animatoren braucht. Auch Erotik wird an Bedeutung gewinnen. Dabei wird es aber nicht simpel auf schöne nackte Haut ankommen, sondern darauf, Emotionen zu erzeugen. Zum Beispiel mit Liebesgeschichten, in die der Spieler eingreift."

Spiegel: "Glauben Sie, dass digitale Spiele in Zukunft die Bedeutung von Film oder Musik besitzen werden?"

"Da bin ich sicher. Spiele werden ihren Platz in den Feuilletons finden. Auch die weibliche Zielgruppe wächst: 45 Prozent aller Spieler in den USA sind Frauen, das ist eine ganze Menge. Dank der Videospielkonsolen im Wohnzimmer wird Gaming so alltäglich wie Fernsehen. Man daddelt mal schnell zehn Minuten, anstatt zu zappen. Das goldene Zeitalter hat gerade erst begonnen. "

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Korrektur: Es handelt sich hierbei NICHT um den zweiten Teil von Black & White, sondern um das sogenannte Projekt "Dimitri".

Marc am 02.08.03 11:02 #
 

Richtig! Danke für die Korrektur! Das Interview drehte sich eigentlich um Black and White 2, aber die von mir oben zitierten Äußerungen von Molyneux bezogen sich nicht notwendigerweise auf dieses Spiel, sondern auf zukünftige Entwicklungen.

Martin Röll am 02.08.03 12:39 #